DJ & Moderation

Tipps und Tricks 2

Manchmal, wird mir gesagt, dass ich schlecht zu verstehen bin, wenn ich moderiere. Dadurch, dass ich mich selbst kontrolliert habe, wie ich es in Tipps und Tricks 1 zu dieser Serie beschrieben habe, bin ich dem auf die Spur gekommen. Und in der Tat, manchmal bin ich wirklich schlecht zu verstehen.

Woran liegt das? Ich neige zum Nuscheln. Teilweise noch extremer als Udo Lindenberg. Hier helfen Artikulationsübungen um dem vorzubeugen. Aber auch ein klarer Gedanke, was ich sagen möchte, bevor ich das Mikro „scharf“ schalte.

Es gibt eine Menge sehr guter Artikulationsübungen, die ganz nebenbei gemacht werden können.

– Den Mund beim Sprechen übertrieben weit aufmachen.

– „Der Nussknacker“: Leg einen Zeigefinger an die Kinnspitze. Drück den Unterkiefer an der Kinnspitze nach unten. Nun nimmst du drei Finger und positionierst sie hochkant zwischen den Vorderzähnen… Kaum zu glauben, wie weit sich der Mund öffnen lässt, oder?

– „Motorradfahren“: „Brrrrr“ lässt die Lippen flattern. Versuche den Laut über die Länge der Ausatmung zu halten.

– „Küsschen, Küsschen“: Die Lippen abwechselnd in die Breite ziehen und wie zu einem Küsschen spitzen. Immer wieder. Küsschen, Küsschen, Küsschen
– Korkensprechen: Nimm einen Korken hochkant zwischen die Zähne „klemmen“ und sprechen. Dann nach ein bis zwei Minuten den Korken herausnehmen und weitersprechen. Du solltest eine deutliche Verbesserung deiner Artikulation wahrnehmen.

– Zungenbrecher: Zungenbrecher sind hervorragende Artikulationsübungen. Diese in Verbindung mit der Korkenübung, klingt zudem auch sehr lustig. Spreche die Zungenbrecher erst langsam. Und dann immer schneller.
Hier einige Zungenbrecher zum üben:
Acht achtbare Aachener Achten aktenkundig auf Abgabe aller achtzehn aktuellen Aktenordner

Klassiker: Fischers Fritz fischt frische Fische. Frische Fische fischt Fischers Fritz

Klassiker: Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid

Wenn dein Dackel zu meinem Dackel noch einmal Dackel sagt, dann bekommt dein Dackel von meinem Dackel so eine gedackelt, dass dein Dackel zu meinem Dackel nie wieder Dackel sagen kann.

Hinter dichtem Fichtendickkicht picken dicke Finken tüchtig.

Diese Übungen regelmäßig trainiert, verbessert die Aussprache ungemein. Eine von den Übungen, kann man auch sehr gut auf Veranstaltungen, Hochzeiten etc. als Spiel einsetzen.

Viel Spaß beim Üben!!!

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DJ sein bedeutet nicht nur auflegen….

Dies ist ein Gastartikel von „Chris le Kay“
Er beschreibt, was niemand so wirklich wahr nimmt. Nämlich, dass Musik machen als DJ mehr ist, als hinter einem Laptop zu stehen oder den CD Player auf zu machen, CD einlegen und auf Start zu drücken.

Service ab der ersten Sekunde

Alles fängt mit Ihrer Buchungsanfrage, meist über Internet oder telefonisch an. Nach erfolgreicher Terminprüfung erhalten Sie von DJ Chris le Kay einen Anruf um alle Einzelheiten zu Ihrer Veranstaltung zu besprechen. Gerne können die Einzelheiten auch bei einer Tasse Kaffee in Bad Kissingen persönlich besprochen werden.

Der große Tag

An Ihrem großen Tag muss noch einiges erledigt werden, dass Ihnen nicht in Rechnung gestellt wird.
Als Beispiel nehme ich eine Buchung im ca. 150km entfernten Nürnberg, mit dem Musikbeginn um 18:00 Uhr.

Alles fängt für den DJ um ca. 14:30 Uhr an. Die Komponenten des Equipments müssen auf Vollständigkeit geprüft und ins Auto verladen werden. Gerade bei Hochzeiten, Geburtstage und Firmenevents ist ein gepflegtes äußerliches auftreten notwendig, also geht es weiter mit Styling.
Eine Stunde später gegen 15:30 Uhr, muss DJ Chris le Kay schon losfahren um rechtzeitig bei ihrem Event in Nürnberg einzutreffen. Nach 1,5 Std. Fahrt, gegen 17:00 Uhr in Nürnberg angekommen, muss das Equipment ausgeladen, sowie aufgebaut werden.

DJ während dem Abendessen

An dieser Stelle bekomme ich öfters zu hören: „Du sitzt doch gerade eh nur rum, während wir essen.“ Das mag auf den ersten Blick vielleicht so aussehen, aber die musikalische Untermalung während des Essens wurde von mir bereits zuhause zusammengestellt. Ich fungiere nicht nur als DJ, sondern auch als Tontechniker, so dass Sie über das von mir bereitgestellte Mikrofon rückkopplungsfreie und verständliche Ansprachen halten können. Gerne unterstütze ich Sie auch bei Show-Einlagen bzw. Spiele und moderiere Ihnen diese an.

Das Abendprogramm

Nach dem Abendessen erfolgt in der Regel die Tanzeröffnung. Hier habe ich für Musikwünsche, durch Sie und Ihre Gäste, immer ein offenes Ohr um das Maximum an Partystimmung aus Ihrer Veranstaltung rauszuholen.

Das Ende der Veranstaltung

Nach einer wilden Party gegen 03:00 Uhr sind die meisten Veranstaltungen zu Ende. Für den DJ heißt es an dieser Stelle, das mitgebrachte Equipment abzubauen und ins Auto zu verladen. Bis man dann von Nürnberg wieder die Heimfahrt nach Bad Kissingen antreten kann, vergehen im Schnitt ca. 45 Minuten.

Endlich Feierabend !

Nach Ankunft gegen 05:15 Uhr in Bad Kissingen, wird das Auto noch ausgeladen und man hat sich seinen Feierabend nach ca. 15 Stunden Arbeit an diesem Tag verdient.

Zeitaufwand und Kosten Ihrer Veranstaltung

Alles in allem werden ca. 20 Stunden Zeit für Sie und Ihre Veranstaltung aufgebracht, von denen Sie bei meinem oben genannten Beispiel nur 9 Stunden in Rechnung gestellt bekommen. Alle anfallenden Kosten für An- und Abfahrt, Kraftstoffverbrauch und Abnutzung des Kfz, Lagerung, Wartung und Pflege des Equipments, sowie Versicherungen sind bei mir in meinem erstellten Angebot inklusive.

Mehr Informationen zum Urheber dieser Beschreibung:
http://www.dj-clk.com/

Was verdienst DU?

Eine Geschichte vorab:
Ich habe einen Freund. Mit diesem Freund bespreche ich so ziemlich alles. Er erzählt mir von seinen Reisen. Er erzählt mir von seinen Hobbys. Er erzählt mir von seinen Krankheiten in allen Einzelheiten. Er zieht dazu sogar seine Klamotten aus, um mir jede Prellung, jede Narbe zu zeigen. Er erzählt mir in allen Einzelheiten von seiner Darmspiegelung.
Er erzählt mir von seinen Frauen. Wie er es mit ihnen macht, welche Stellungen er bevorzugt, was sie drunter hat, wohin er sie ausführt und und und.
Als ich ihn vor kurzem Mal gefragt hab, was er denn so verdient, sagte er:
„Du, das ist mir jetzt aber zu intim!“

Gestern lief auf dem Sender des gepflegten TV Journalismus (RTL) ein Experiment. Ein Mönchengladbacher Unternehmen hat dieses durchgeführt. Alle Mitarbeiter haben ihr Gehalt offen gelegt.

Wenn ich mich in DJ Foren aufhalte oder bei Facebook in Diskussionen lese, was DJ Kollegen angeblich so verdienen, dann schlackern mir oft die Ohren. Da werden Gagen aufgerufen, da träumt der Führer von.

Wie ich in meinem Buch http://www.der-allround-dj.de geschrieben habe, gibt es Unterschiede im Gagengefüge.

Ein Club DJ verdient, in der Regel, weniger als ein Mobil DJ. Das liegt aber auch in der Natur der Sache. Ein Club hat jede Woche geöffnet. Eine Hochzeit z.B. ist, idealerweise, nur einmal im Leben. Also kann und muss ich als DJ dann auch mehr Gage verlangen für einen Auftritt, als wenn ich jedes Wochenende im Club auflege.

Was mich oft stört an diesen Gagendiskussionen ist die Großkotzigkeit, mit der, leider, sehr viele Kollegen unterwegs sind. Sprüche wie: „Für die Kohle, steh ich nicht von der Couch auf!“ oder „Unter 700,- EUR geh ich gar nicht erst los!“lassen mir den Hals anschwellen. Warum? Weil diese Kollegen, dann an anderer Stelle am jammern sind, weil es DJs gibt, die für die hälfte oder noch weniger Musik machen. Die werden dann pauschalisiert als „Billigheimer“ oder „Möchtegern DJ“ abgestempelt. Aber ich drifte ab. Dass ist ein eigenes Thema.

Was verdien ich?
Nun, da ich sowohl in Clubs und Diskotheken auflege. Aber auch mobile Jobs annehme habe ich kein starres Gagengefüge. Außerdem richte ich meine Gage auch nachdem, was der „Kunde“ zahlen kann. Ein Hartz 4 Empfänger, kann leider nicht das zahlen, was ein GmbH Vorstand zahlen kann. Oder ein kleiner Club nicht dass, was eine große Diskothek.
Daher frag ich vorher: „Was habt ihr denn für die Musik eingeplant?“

Wenn mir dass dann zuwenig ist, dann kann ich immer noch ablehnen oder meine Unterstützung anbieten einen „günstigeren“ Kollegen zu engagieren, der für die gebotene Gage bereit ist aufzutreten.

Ok, Butter bei die Fische. An reinen DJ Gagen habe ich im Jahr 2012 einen Nettoumsatz von etwas unter 16.000,- EUR gehabt. Wenn ich von einem Gig pro Wochenende ausgehe, dann kommt eine Durchschnittsgage von 307,69,- EUR dabei raus.
Für mich ist das vollkommen in Ordnung, da ich noch einen Beruf in der Woche und noch andere Standbeine habe, mit denen ich Geld verdienen kann.

Keine Frage, wenn ich hauptberuflich als Dj arbeiten würde (und ich hab es fast 12 Jahre gemacht), dann wäre der o.g. Umsatz zu wenig.

Jeder Leser darf sich jetzt seine eigenen Gedanken machen..

Was bin ich? oder Warum nur auf ein Thema beschränken?

Ich wurde vor kurzem einmal gefragt: „Was hast du eigentlich noch nicht gemacht? Bzw. Was bist du eigentlich?“

Ich: „Das kann ich dir nicht sagen. Aber ich kann dir sagen, was ich schon alles gemacht habe!“

Auch sagte man mir einmal, ich muss mich auf eine Sache konzentrieren. Mich spezialisieren, sonst würde ich mich verzetteln.  Spezialisierung ist gut, keine Frage. Aber was ist denn, wenn ich mich nicht spezialisieren möchte?

Hat sich z.B. Leonardo da Vinci sich spezialisiert? Er hatte viele Themen, die ihn interessierten. Hätte er heute noch eine Chance in der spezialisierten Welt? Oder würde er eher wirken wie Doc Brown aus Zurück in die Zukunft?

Ich habe vor kurzem mit einem Autor einer Hörspielserie kommuniziert, der immer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeitet. Er sagte mir, dass es auf das richtige „Projektmanagement“ ankommt.

Wenn ich eine Kontaktanzeige aufgeben würde, würde dort stehen: Vielseitig interessiert. Und das bin ich. Und ohne mich selbst beweihräuchern zu wollen. In vielen Themen, die mich interessieren bin ich richtig gut. Wenn nicht sogar sehr gut.

Ist es ein Widerspruch, wenn ich in der Woche einer geregelten Arbeit nachgehe und dort jeden Tag eine Top Leistung abliefere? Oder mich in diesem Bereich weiterbilde und mir ein weiteres Standbein aufbaue, in dem ich das, was ich täglich praktiziere anderen weitergebe?

Ist es ein Widerspruch, dass ich am Wochenende als Disc Jockey durch die Republik reise und die Feiernden für einige Stunden ihre Alltagssorgen vergessen lasse? Und mich dazu an jedem zweiten Wochenende um meine Kinder kümmere?

Ist es ein Widerspruch dass ich Musik veröffentliche, Songs und Bücher schreibe, ein Instrument spiele und mich für Comedy begeistere? Ach, die Fotografie habe ich ja noch vergessen…

Nach Aussen hin, mag das alles nicht zusammenpassen. Muss es auch nicht. Ich habe für mich entschieden, dass ich mich nicht in eine Schublade stecken lassen möchte. Oder in das enge Korsett der Spezialisierung, da ich viele Dinge aus der Freude des Machens heraus mache. Ohne einen Anspruch perfekt zu sein. 

In diesem Blog wird es also um viele Themen geben, die ich in Gruppen einteilen werde. Ich wünsche allesn Lesern dieses Blogs viel Freude. Dieser Blog ist auch für die geschrieben, die immer nach Fehlern suchen. Sollte jemand einen finden, so darf er diesen gerne behalten:-)

Herzlichst ihr/ euer

DJ, Autor, Musiker, Coach, Trainer, Call-Agent, Bankmitarbeiter, Produzent, Comedian, Autofahrer und nicht zu vergessen Papa von Lennox Louis & Leonie Maria 

Marko Holtwick