DJ & Moderation

Ich frage mich immer wieder: Was muss man als DJ können?
Bei einer nicht repräsentativen Umfrage bei Betreibern und Veranstaltern kam folgendes Ergebnis heraus.

„Der DJ MUSS reden können!“

Doch warum können es dann so viele DJs nicht? Es ist teilweise erschreckend, was ich in der letzten Zeit zu hören bekommen hab. Gebe aber zu, selbst bei mir schleichen sich, ab und zu, noch einige Unarten ein. Zum Beispiel, wenn ich meine, die Menge besonders anheizen zu müssen. Dann kommt gerne ein langgezogenes „Wo sind die Hääääännndddeeeeee!!“ Oder ein „Aaaaatttacke“.
Doch wenn ich selbst On Tour bin, und es, gefühlt, bei jeder zweiten Platte höre, dann geht es mir voll auf die Nerven und ich hinterfrage mein eigenes Moderationsverhalten. Wobei bei der Mikrogröhlerei ja nicht mal von Moderation die Rede sein kann.

Je mehr ich mich (auch als Coach für Kommunikation) mit dem Thema öffentliches Reden, Kommunikation am Telefon und Moderation beschäftige. Seminare zu diesem Thema bei Top TV Moderatoren besucht habe und diverse Hörbücher und Bücher verschlungen habe. Fallen mir Fehler ( bei mir selber) besonders auf. Ich trainiere täglich an meiner Stimme und den Einsatz dieser. Anhand meiner eigenen Fehler, werde ich hier im Blog Tipps und Tricks beschreiben, die mir geholfen haben, diese Fehler abzustellen.
Sicher wird der Leser dieses Blog, den ein oder anderen Tipp oder Technik kennen. Aber: Nur durch regelmäßiges wiederholen und trainieren wird man stetig besser.

Hinweis: Moderations-Coachings und Seminare können unter holtwick@holtwick-coaching.de gebucht werden.

Advertisements

Power Napping oder „Superschlaf“

Vor einiger Zeit sagte mir ein DJ Kollege, dass er ständig müde ist..

Ich sagte ihm, dass ich im Büro manchmal schlafe. Besonders an Montagen, nach Wochenenden mit wenig Schlaf. Er fragte mich, wie ich das mache.

Ich erklärte ihm die Vorgehensweise von Power-Napping. Mit dieser Methode kann  mit einigen Minuten Schlaf,  der Tag überbrückt werden. Wichtig ist zu erwähnen, dass dieser Kurzschlaf nur den Geist erfrischt, nicht aber den Körper. Jeder der schon mal ein oder zwei Nächte ohne viel Schlaf durchgemacht hat, wird die körperlichen Beschwerden kennen.  Wenn diese Technik überstrapaziert wird, dann könnte es sein, dass man irgendwann nicht mehr nach fünf Minuten aufwacht.

Ich möchte an dieser Stelle  erwähnen, dass ich keinerlei Verantwortung übernehme, für denjenigen, der diese Methode ausprobieren möchte. Da handelt jeder in seinem eigenen Interesse.

 Die Technik

Power-Napping muss man nicht unbedingt im liegen machen. Das geht hervorragend im sitzen. Ja sogar auf der Toilette funktioniert das gut.

Wenn ich z.B.  so müde bin, dass mir die Augen ständig zufallen, dann fahre ich den nächsten Parkplatz an. Ich stelle meinen Sitz ein , ziehe den Autoschlüssel ab. Warum ich den Schlüssel abziehe? Dazu später mehr. 

Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, aber es hat etwas mit der Ausschüttung von Hormonen, der Großhirnrinde, der Traumphasen und dem Organismus zu tun.  Wichtig ist der Zeitpunkt des Aufwachens. Denn wenn zu lange geschlafen wird, wirkt sich das sehr negativ aus. Jeder, der schon einmal aus einer Tiefschlafphase geweckt wurde, kennt das Gefühl bestimmt. Man ist wie benebelt. Und dieser Zustand kann schon mal zwei bis drei Stunden andauern. Und in diesem Zustand sollte man kein Auto mehr fahren.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt um aufzuwachen?

In den ersten 30 Minuten nach dem Einschlafen, schüttet der Körper das Hormon Somatotropin aus. Wenn man zu lange Schläft und dann aufwacht, tritt der oben beschriebene Aspekt auf. Wenn ich aber nach der ersten, kurzen, Traumphase aufwache, dann ist der Hormonspiegel noch nicht so hoch und nach zwei bis drei Minuten arbeitet das Gehirn wieder normal.

 Der Schlüssel!

Ich sitze also im Auto, hab den Schlüssel in der Hand. Im Büro sitz ich meist im Droschkenkutschersitz. Meine Unterarme liegen auf dem Oberschenkel, den Schlüssel halte ich in meiner Faust. Nun schlafe ich seelenruhig ein. Nach der ersten Traumphase sinkt der Muskeltonus. Der Schlüssel sollte nun,  aus der  halb geöffneten Faust, klirrend zu Boden fallen. Und da die Traumphase ein extrem geräuschempfindlicher Bereich ist, wache ich exakt zum richtigen Zeitpunkt auf.

Der „Superschlaf“ ist fast überall einsetzbar. Nicht jedoch,  wenn man Drogen, Alkohol, Schlaftabletten oder ähnliche Substanzen genommen hat. Diese verändern den Schlafrhythmus nämlich erheblich.

 Zusammengefasst:

  1. Voraussetzung: Keine chemischen Hilfsmittel.
  2. Liegen oder sitzen.  Im schlechtesten Falle: Der Droschkenkutschersitz
  3. Das Schlüsselbund in der geschlossenen Faust halten.
  4. Einschlafen, bis man von alleine wieder aufwacht.
  5. 2 bis 3 Minuten Übergangsphase einkalkulieren, bis die volle Konzentration wieder da ist.
  6. Jetzt sollten Reserven für ca. 2-3 Stunden vorhanden sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht auch mal während eines Jobs. Der Pur Party Mix oder Tainted Love in der Maxifassung sind ja lang genug..:-)

Marketing Werkzeug: Die Homepage

Ich mache mir sehr viel Gedanken darüber, wie ich “mein” Business vermarkten kann. Ein Werkzeug um mich und meine Arbeit vorzustellen ist die Homepage. Zum Thema Homepage, hier ein lesenswerter Gastbeitrag von Uwe Kasner:

Meine Homepage ist fertig…
… ein Satz der niemals wahr sein kann. Denn ist die Homepage grafisch eingerichtet und die ersten Inhalte drin beginnt erst die eigentliche Arbeit.

Hierzu muss man wissen was Google mag. Warum Google? Ganz einfach: ca 98% aller Suchanfragen in Deutschland laufen über den Google-Index.

Was mag Google denn nun.

1) Einzigartige Inhalte. Also wer nun meint das er einfach einen Text von einer anderen Seite per Copy & Paste in seine Seite integrieren kann wird niemals Erfolg haben. Und es wäre auch noch Illegal wegen Urheberrechtsverletzungen

2) Exploding Content. Das heißt das die Seite stetig wachsen sollte. Jeden Monat eine Neue unterseite ist da schon sehr hilfreich.

3) Backlinks. Hier sollte man darauf achten das man nicht nur einmal Backlinks sammelt sondern stetig immer neue Links bekommt.

Alle 3 Bereiche kann jeder Webmaster selbst beeinflussen , damit auch das Ranking im Google Index.

Einzigartige Inhalte ist das Einfachste aber auch das Schwierigste. Man will den Kunden Informieren, darf aber auch nicht zu viel Text schreiben weil die Kunden sonnst einfach weg schalten.

Beim Exploding Content wäre zum Beispiel ein Blog den man innerhalb der eigenen Seite einrichtet sehr Hilfreich. Zu jeder Feier die Man gemacht hat kann man einen kleinen Bericht schreiben. Jedesmal mit anderen Worten. So kommt ihr im Laufe der Zeit zu einem Bunten Sammelsorium von Unterseiten die für unterschiedlichste Suchbegriffe nützlich sind. Orte und Location sollten genannt werden. Diese werden sehr häufig bei Google gesucht. Wer eine ordentliche Kamera hat (und ich meine keine Kamera die in die Hosentasche passt) Sollte auch noch Bilder vor Ort machen und mit in den Blog setzen.

Das erreichen von Backlinks macht sehr viel Mühe. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten welche zu bekommen. Ein eigenes externes Blogsystem, Foren Signaturen aber auch einfach Webkataloge sind dabei sehr hilfreich. Wichtig dabei ist das die Backlinks möglichst von Themenrelevanten seiten kommen sollten, und das immer wieder neue Links gesetzt werden. Auf einmal zu viele setzen kann euch schaden. 2-3 Links pro Woche sind ein guter Richtwert.

Kontrolle des eigenen Handeln ist dabei genauso wichtig wie die oben genannten Punkte.
Zum einen gibt es Punkte Systeme wie zum Beispiel bei http://www.seitwert.de. Dort kann man per Schnellanalyse die Leistungen der eigenen Seite sehr schnell Überprüfen.
Noch viel wichtiger und aufschlußreicher ist dabei das Webmastertool von Google.

Wer wissen möchte wann, wieviele und woher die Besucher auf der Homepage kommen empfehle ich Piwik. Einfach auf dem eigenen Server zu installieren und sehr Detailliert in der Analyse.

Seinen Webspace sollte man so wählen das die Server in Deutschland stehen. Auch die Geschwindigkeit spielt eine große Rolle. Also keine Billigstanbieter wählen bei dem Sehr viele Kunden auf einem Server liegen. Bei Nutzung von einem php basierten Content Managment Systems (Typo 3 , WordPress, Joomla) sollte man darauf achten das Linux Server verwendet werden. Ein Webspace darf im Monat seine 5 Euro kosten. Es ist damit immer noch die günstigste Werbemaßnahme.

Eins sollte man immer Auge behalten: Nichts ist stetiger wie der Wandel. Google verändert gerne mal seine Algorythmen. Da muss man immer wieder darauf gefasst sein das sich erbliches ändert. Also immer am Ball Bleiben

Dieses sind nur Grundregeln, natürlich gibt es noch viel mehr Tipps & Tricks um eine Homepage dauerhaft an die Topplazierungen zu bringen.

Uwe Kasner

www.pvdmusic.de