Feste, Feiern! Oder: Wie komme ich an Aufträge?

Wie heißt es so schön: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.“ Als Allround-DJ bietet dir das die Möglichkeit, eine Menge Bookings einzustreichen – gerade im mobilen Bereich.

Generell kannst du zwischen privaten, betrieblichen und öffentlichen Veranstaltungen
unterscheiden. Hier eine Auswahl in Frage kommender Feiern:

– Hochzeiten
– Betriebsfeste
– Preisverleihungen
– Abschlussbälle
– Weihnachtsfeiern
– Faschings-/ Karnevals-Partys
– Schützen- & Volksfeste
– Stadtfeste
– Geschäftseröffnungen
– Modeschauen
– Geburtstage

Locations, die einen Bedarf an Mobil-DJs haben, sind
unter anderem:
– Restaurants
– Bars
– Eishallen
– Kneipen
– Diskotheken
– Hotels
– Clubs
– Bowlingbahnen

Die Liste ließe sich noch endlos erweitern. Wenn du
Augen und Ohren offen hältst, wirst du sicher noch das ein oder andere Booking in einem Bereich bekommen, der oben nicht aufgeführt ist.

Tipp:
Wirf regelmäßig einen Blick in den
Veranstaltungskalender der Tages- und
Wochenzeitungen deiner Region, um dich darüber zu informieren, welche Events wann wo stattfinden. Ferner ist es sinnvoll, dir einen überregionalen Veranstaltungskalender zu besorgen.
Such dir die Veranstalter heraus und recherchiere, wer für die Planung des Events zuständig ist. Diese Person gilt es dann zu überzeugen, dass sie dich das nächste Mal buchen sollen.

(Auszug aus „Der Allround DJ“)

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Warum es sich lohnt ein Allround & Party DJ zu sein?

Meinen Entschluß nur noch ein reiner Allround- und Party DJ zu sein traf ich 2000/2001.
Vorher habe ich 10 Jahre versucht mir in der House und Technoszene als DJ einen Namen zu machen. Nebenbei habe ich auch auf Hochzeiten und in Partyareas aufgelegt.
Was mir in der House – und Technoszene immer im Weg stand, war meine Arbeit mit dem Mikrofon.
Meine Kollegen der lokalen Szene belächelten mich. Ebenso meine Kollegen aus der erweiterten Szene. Und da waren einige bei, die es zu Weltkarrieren gebracht haben.
Dennoch ging ich meinen Weg durch die Zeit. Legte in diversen Großdiskotheken, Clubs und Partys und auf Ibiza auf. Was mir immer auf den Sack ging, war der große Konkurrenzdruck, der unter den DJs herrschte. Mein Auto, mein Haus usw. Das ging mir tierisch auf den Sack.

Die Wende kam, als ich immer öfter wegen meiner Moderation und positiven Durchgeknalltheit Jobs bekam. Als ich dann nur noch als reiner Allround-& Party DJ Angebote an Diskotheken und Veranstalter verschickt habe, war ich so gut wie ausgebucht. Ich merkte, dass der Bedarf an DJs, die mit dem Mikrofon umgehen können und eine breite Musikauswahl haben mehr als gefragt sind. Der Vorteil liegt für mich klar auf der Hand. Die Vielseitigkeit. Ich mochte es noch nie, in eine Schublade gesteckt zu werden. Als Allround DJ hat man die Möglichkeit sehr flexibel zu sein. Ich kann auf Hochzeiten und privaten Partys,. auf Zeltfesten, auf Galas, die Liste läst sich noch endlos erweitern und ich kann in Diskotheken auflegen.

Ein weiterer Vor- oder sollte ich es Nachteil nennen ist der, dass es so gut wie kein Nachwuchs gibt. Es gibt einige wenige Party DJs, die in der gesamten Republik einen Namen haben, die die 50 schon überschritten haben. Ich stehe kurz vor der 4 vor der Null und mache mir für meine mittelfristige und langfristige Zukunft keine Sorgen, da es keine Jungspunde gibt, die an dem Stuhlbein sägen, um meinen Job zu bekommen. Nachteile? Ich bin viel unterwegs, habe wenig Zeit und ich brauche mehrere Tage um mich vom Wochenende zu erholen.

Für mich hat es und lohnt es sich ein Allround DJ zu sein. Es war meine beste Entscheidung mich dafür zu entscheiden!
Wie sieht es bei dir aus?