Crowd Reading oder „Das Publikum lesen“ (Teil 1)

Hand aufs Herz. Jeder DJ, hat folgende Situation schon einmal oder öfter erlebt. Auf einer Hochzeit, einer Zeltparty, im Club oder sonst wo. Egal was du spielst, die aktuellsten Hits, die größten Feten Kracher, keiner bzw. nur wenige Gäste tanzen. Du denkst dir:“ Aber letzte Woche, auf der Hochzeit von Hans und Uschi hat das super funktioniert. Da sind alle megamäßig abgegangen.“ Oder du spielst in einem, dir unbekanntem, Club und ratterst deine Playlist aus deiner Stammdisko runter, weil sie dort funktioniert.

Und als wenn das nicht schon genug wäre, kommt ein angetrunkener Spinner und pöbelt:“ Ist das dein erster Gig als DJ? Bist ja voll der Kracher, tanzt bloß keiner!“ Oder man hält dir Smartphones unter die Nase und bittet dich die persönlichen Playlisten der Besitzer dieses Gerätes zu spielen. Es ist zum verzweifeln. Man möchte nur noch weg!

So oder ähnlich lese ich, fast täglich, Einträge in diversen Foren und Facebook-Gruppen.

Es gibt diese Events bzw. Abende, da kannst du dir noch so ein Bein ausreißen. Es ist einfach nichts zu machen. Ich möchte einige Beispiele nennen. Eine Hochzeit im Sommer. 35 Grad im Schatten. Es ist unerträglich heiß im Saal und alle stehen draußen. Ähnlich geht es auch in Diskotheken zu. Auf privaten Veranstaltungen kommen noch andere Faktoren dazu. Auf einer Hochzeit vor einigen Jahren, wollte das Brautpaar unbedingt vermeiden, dass sie ausgelassene Stimmung verbreiten. Alle anderen sollten feiern und Spaß haben. Das Brautpaar hatte kurz vor der Hochzeit zwei Schicksalsschläge zu verarbeiten. Soweit ich mich recht erinnere haben sie ihr Baby verloren und zwei Wochen vor der Hochzeit ist die Mutter verstorben. Die Gäste fühlten sich dem Brautpaar verpflichtet und es kam einfach keine Stimmung auf. Es war eher wie auf eine Trauerfeier. Leider sagte man mir das erst beim abrechnen. Der Bräutigam war sehr zufrieden mit meiner Leistung. Aber eine Veranstaltung, die unter einem solch Stern steht, ist ja nicht die Regel.

Doch wie ließt man das Publikum?

Ich habe verschiedene Vorgehensweisen. Dazu brauchst du kein Talent, die Macht der Jedis muss nicht mit dir sein und du musst auch keine besonderen Techniken dafür erlernen. Zwei Dinge sind wichtig: Beobachtungsgabe und Feedback.

Beobachtungsgabe

Allein das, was du von deinem Arbeitsplatz aus siehst, kann dir schon eine Menge Informationen bringen. Wie alt sind die Gäste? Sind überwiegend jüngere oder ältere anwesend? Sind Kinder da? Sind verschiedene Nationalitäten anwesend? Und so weiter.

Feedback

Am meisten Informationen bekomme ich jedoch von den Gastgebern bereits im Vorgespräch. Sie sagen mir, im Ideal-Fall, wie viele Gäste anwesend sein werden und wie die Altersstruktur ist. Vor Ort mische ich mich dann unter die Gäste und erfahre im Smalltalk eine Menge über den Musikgeschmack, welche Erfahrungen sie auf letzten Veranstaltungen gemacht haben, ob es familieninterne Lieder gibt (Insiderinformationen) und ich teile mit, dass sie sich nicht scheuen sollen, mir ihre Wünsche mitzuteilen. Ich bin schließlich DJ und kein Gedankenleser. Und die Gäste nehmen mich bereits sehr früh physisch wahr.

In der Regel fange ich auf mobilen Veranstaltungen, bereits während der Nachspeise an, die Musik etwas lauter zu machen. Ich spiele Musik, die wirklich jeder kennt und zu der schon getanzt werden könnte. Für Veranstaltungen, wo die Gäste schwer zu erreichen sind, nutze ich verschiedene Tricks, die auch Vortragsredner und Moderatoren anwenden. Eine gute Moderationstechnik ist für dieses vorgehen erforderlich.

Ich sage den Gästen, was sie tun sollen. Ein Beispiel: „ Sehr geehrte Gäste, darf ich um ihre Aufmerksamkeit bitten. Ich brauche jetzt jeden einzelnen von ihnen auf der Tanzfläche. Wir bilden einen großen Kreis und nehmen das Brautpaar in die Mitte…..“

Dann sage ich was weiter zu tun ist. Ich lass die Gäste schunkeln, klatschen, hole die Eltern-, Großelternteile, die Geschwister usw. mit auf die Tanzfläche. In 80 Prozent der Fälle klappt diese Vorgehensweise. Es ist ein großer Vorteil, wenn die Gäste nicht mehr sitzen und sich bereits auf der Tanzfläche befinden.

Im nächsten Teil

Beschreibe ich, wie ich bei mir im Ballermann 6 vorgehe.

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„Todsicher“ lukrative Aufträge

In meinem neuem Buch geht es um effektive Marketing und Verkaufs Impulse und Ideen.

Das Kapitel, wo ich beschreibe, wie ich an sehr lukrative Aufträge gekommen bin, kann jetzt bis zum 15.4.15 kostenlos unter:

markoholtwick@gmx.de angefordert werden.

Mit der Bestellung stimmst du zu, dass ich dich über Neuigkeiten, Seminare, Workshops etc. informieren darf. Deine Daten werden natürlich vertraulich behandelt und nicht an andere weitergegeben.

DJ & Moderation

DJ & Moderation

Ich habe in den letzten Monaten eine Menge DJs kennengelernt. Und fast jeder, hatte bzw. hat nicht nur Defizite, was das Thema „Moderation“ angeht.

Erschreckenderweise musste ich feststellen, dass fast alle auch Defizite in den Grundlagen von Kommunikation haben.

DJs, die ja öffentlich auftreten, sollten, nein, müssen die Grundlagen von erfolgreicher Kommunikation beherrschen.

Ich frage mich dann immer: „Warum investieren DJs in teure Technik? In Zertifikate (z.B. „Laserschein“ „DJ Führerschein“ etc.) viel Geld, aber nicht in die Fähigkeit gut Reden zu können?

Isabell Garcia, eine Kommunikationsexpertin, sagt:“Gut reden kann jeder!“
Und sie hat RECHT!!!
Ich empfehle jedem DJ sich die Hörbücher von ihr anzuhören!

www.isabelgarcia.de

Das hören eines Hörbuches ( z.B. bei iTunes für ca. 10€ erhältlich) hat mich weitergebracht als ein Tagesseminar für sehr viel Geld bei einem bekannten TV Moderator.

Ich biete meine Moderation-Seminare für einen fecht günstigen Preis an, da ich weiss, dass bei DJs (eigentlich) immer Geldmangel herrscht.

Natürlich kann der geneigte Leser jetzt sagen:“Hör ich mir für einen Zehner das Hörbuch von Isabell Garcia oder ein anderes an, wenn es dem Holtwick auch geholfen hat… Warum soll ich bei ihm noch ein Moderations-Seminar besuchen?

Zum Beispiel aus folgendem Grund:
Ich gebe im Seminar viele Tipps für die Praxis. Getreu meinem Motto: Aus der Praxis für die Praxis!
Denn:
Ein DJ, der GUT moderieren kann hat die Möglichkeit zusätzlich gutes Geld zu verdienen…. (Beispiele folgen!!!)

Wenn ich Dein Interesse geweckt habe, schreib mir, am besten sofort, eine Mail an:
markoholtwick@gmx.de

Ich sende Dir gerne kostenloses Infomaterial über meine Seminare und Coachingthemen zu.

Kritik zum Buch (Der Allround DJ)

Ich finde Kritik sehr gut. Nur dadurch, dass ich kritisiert werde, kann ich besser werden. Ich werde sehr oft kritisiert. Und das ist auch gut so. Wenn ich immer nur Lob bekomme und mir auf die Schulter geklopft wird, tut mir irgendwann die Schulter weh.

Kritisiert werde ich (wie jeder andere Mensch auch), bereits seit frühester Kindheit. Das zieht sich durch das Leben durch, wie ein roter Faden. Ich musste lernen, mit Kritik umzugehen. Doch eines, lass ich mir nicht nehmen. Nämlich: Wie ich mit der vorgetragenen Kritik umgehe und WER ist der Kritiker. Denn, ich nehme mir Kritik (besonders negative) sehr zu Herzen und denke viel darüber nach, ob der Kritiker recht mit seiner Kritik hat.

In einem konkreten Kritikfall geht es um mein Buch „Der Allround DJ“. Warum stört mich die Kritik dieses unzufriedenen Lesers? Nun, eigentlich stört mich die Art und Weise. Ich habe schon öfter „negative“ Kritik zu meinem Buch bekommen. Doch immer auch eine Bestätigung der Kritiker, dass sie sich doch einiges aus dem Buch herausziehen konnten, was ihnen geholfen hat. Und, diese Kritiker haben immer auch ihren Namen genannt. Und aus einigen sind sogar gute Bekannte geworden.

Der Kritiker, der sich hinter einer anonymen Mailadresse versteckt und mir seinen Namen nicht nennt, schreibt folgendes (Zitatauszüge):

–          Ich bin lediglich Freizeit Musikabspieler im Familienkreis. Mache es als Hobby.

–          Habe mir nutzbringende Tipps erwartet zum Thema Equipment, speziell Lautsprecher. Fertiglösungen, wie viele Leute ich Beschallen kann etc.

–          Er beschwert sich, dass ich hierzu nichts schreibe. Aber als sinnfrei bezeichnet er meinen Hinweis, dass ein Verstärker mehr Leistung haben sollte als die Lautsprecher.

–          Er nicht glaubt, das niemand, ernsthaft mit meinen „Kurzbroschüren“ eine ernsthafte DJ Karriere aufbauen kann.

–          Er bemängelt, dass keine Kontaktadresse angegeben ist. Daran, kann ich sehen, dass er das Buch nicht wirklich gelesen hat.

Folgendes steht doch schon auf Seite 7: Fragen, Kritik oder Anregungen zum Buch schickst du bitte an folgende Email-Adresse: markoholtwick@gmx.de

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich dem „Kritiker“ nicht geantwortet hätte. Schön wäre es gewesen, wenn ich ihn namentlich hätte ansprechen können.

Hi,

vielen Dank für dein Feedback. Leider ist es so, dass ich nicht alle Erwartungen von Lesern erfüllen kann. Du bist einer von ihnen.

Das Buch ist bewusst nicht zu technisch geworden, weil sich die Technik fast jede Woche ändert und jeder seine persönlichen Vorlieben hat. Daher spreche ich keine Technikempfehlungen aus.

Und: Diverse Grundlagen setze ich einfach voraus…

Mit Büchern ist es wie mit Kinofilmen. Mal wird man vom Hocker gehauen, mal wünscht man sich sein Geld zurück…

 

Vielen Dank nochmal für deine Mail….

 

Ich habe es mir lange durch den Kopf gehen lassen, ob ich was zu dieser Mail schreibe. Da ich aber auch, sehr viel, positive Kritik/ Feedback bekomme, wollte ich zeigen, dass es nicht nur „Schulterklopfer“ gibt.

Zum Abschluss des Post aber noch ein Auszug aus einer Mail, die ich einen Tag vorher erhalten habe. Da ich vorher gefragt habe, darf ich auch den Namen veröffentlichen:

Michael Hoffmann schrieb u.a.:

  • eben grade, als ich mal so durch dein Profil stöberte , musste ich feststellen, dass genau DU der Kerl bist von dem ich seit 5Jahren ein Buch im DJ-Schrank habe. „Der Allround DJ“ – Ein Buch, das ich verinnerlicht habe und damals oftmals in Situationen als Orientierungspunkt benutzt habe. Selbst heute ist es immer noch ein Nachschlagewerk, wenn ich irgendwelche Infos brauche….
  • Jeder der ein DJ ist oder werden will, sollte dieses Buch als Pflichtlektüre lesen. Ich bin sehr dankbar, dass du es rausgebracht hast und mir dadurch in vielen Situationen oder Fragen dadurch weiterhelfen konntest.

Auf der Webseite zum Buch, werde ich in den nächsten Tagen Statements von zufriedenen Lesern veröffentlichen. Und ich weiß, von einem Leser, dass er mittlerweile (durch die die Tipps im Buch/ und einiger Gespräche mit mir) im Raum Bremen sehr erfolgreich ist und u.a. in einer sehr angesagten Location regelmäßig auflegt.

So, genug zu diesem Thema.

In diesem Sinne

DJ sein bedeutet nicht nur auflegen….

Dies ist ein Gastartikel von „Chris le Kay“
Er beschreibt, was niemand so wirklich wahr nimmt. Nämlich, dass Musik machen als DJ mehr ist, als hinter einem Laptop zu stehen oder den CD Player auf zu machen, CD einlegen und auf Start zu drücken.

Service ab der ersten Sekunde

Alles fängt mit Ihrer Buchungsanfrage, meist über Internet oder telefonisch an. Nach erfolgreicher Terminprüfung erhalten Sie von DJ Chris le Kay einen Anruf um alle Einzelheiten zu Ihrer Veranstaltung zu besprechen. Gerne können die Einzelheiten auch bei einer Tasse Kaffee in Bad Kissingen persönlich besprochen werden.

Der große Tag

An Ihrem großen Tag muss noch einiges erledigt werden, dass Ihnen nicht in Rechnung gestellt wird.
Als Beispiel nehme ich eine Buchung im ca. 150km entfernten Nürnberg, mit dem Musikbeginn um 18:00 Uhr.

Alles fängt für den DJ um ca. 14:30 Uhr an. Die Komponenten des Equipments müssen auf Vollständigkeit geprüft und ins Auto verladen werden. Gerade bei Hochzeiten, Geburtstage und Firmenevents ist ein gepflegtes äußerliches auftreten notwendig, also geht es weiter mit Styling.
Eine Stunde später gegen 15:30 Uhr, muss DJ Chris le Kay schon losfahren um rechtzeitig bei ihrem Event in Nürnberg einzutreffen. Nach 1,5 Std. Fahrt, gegen 17:00 Uhr in Nürnberg angekommen, muss das Equipment ausgeladen, sowie aufgebaut werden.

DJ während dem Abendessen

An dieser Stelle bekomme ich öfters zu hören: „Du sitzt doch gerade eh nur rum, während wir essen.“ Das mag auf den ersten Blick vielleicht so aussehen, aber die musikalische Untermalung während des Essens wurde von mir bereits zuhause zusammengestellt. Ich fungiere nicht nur als DJ, sondern auch als Tontechniker, so dass Sie über das von mir bereitgestellte Mikrofon rückkopplungsfreie und verständliche Ansprachen halten können. Gerne unterstütze ich Sie auch bei Show-Einlagen bzw. Spiele und moderiere Ihnen diese an.

Das Abendprogramm

Nach dem Abendessen erfolgt in der Regel die Tanzeröffnung. Hier habe ich für Musikwünsche, durch Sie und Ihre Gäste, immer ein offenes Ohr um das Maximum an Partystimmung aus Ihrer Veranstaltung rauszuholen.

Das Ende der Veranstaltung

Nach einer wilden Party gegen 03:00 Uhr sind die meisten Veranstaltungen zu Ende. Für den DJ heißt es an dieser Stelle, das mitgebrachte Equipment abzubauen und ins Auto zu verladen. Bis man dann von Nürnberg wieder die Heimfahrt nach Bad Kissingen antreten kann, vergehen im Schnitt ca. 45 Minuten.

Endlich Feierabend !

Nach Ankunft gegen 05:15 Uhr in Bad Kissingen, wird das Auto noch ausgeladen und man hat sich seinen Feierabend nach ca. 15 Stunden Arbeit an diesem Tag verdient.

Zeitaufwand und Kosten Ihrer Veranstaltung

Alles in allem werden ca. 20 Stunden Zeit für Sie und Ihre Veranstaltung aufgebracht, von denen Sie bei meinem oben genannten Beispiel nur 9 Stunden in Rechnung gestellt bekommen. Alle anfallenden Kosten für An- und Abfahrt, Kraftstoffverbrauch und Abnutzung des Kfz, Lagerung, Wartung und Pflege des Equipments, sowie Versicherungen sind bei mir in meinem erstellten Angebot inklusive.

Mehr Informationen zum Urheber dieser Beschreibung:
http://www.dj-clk.com/