Power Napping oder „Superschlaf“

Vor einiger Zeit sagte mir ein DJ Kollege, dass er ständig müde ist..

Ich sagte ihm, dass ich im Büro manchmal schlafe. Besonders an Montagen, nach Wochenenden mit wenig Schlaf. Er fragte mich, wie ich das mache.

Ich erklärte ihm die Vorgehensweise von Power-Napping. Mit dieser Methode kann  mit einigen Minuten Schlaf,  der Tag überbrückt werden. Wichtig ist zu erwähnen, dass dieser Kurzschlaf nur den Geist erfrischt, nicht aber den Körper. Jeder der schon mal ein oder zwei Nächte ohne viel Schlaf durchgemacht hat, wird die körperlichen Beschwerden kennen.  Wenn diese Technik überstrapaziert wird, dann könnte es sein, dass man irgendwann nicht mehr nach fünf Minuten aufwacht.

Ich möchte an dieser Stelle  erwähnen, dass ich keinerlei Verantwortung übernehme, für denjenigen, der diese Methode ausprobieren möchte. Da handelt jeder in seinem eigenen Interesse.

 Die Technik

Power-Napping muss man nicht unbedingt im liegen machen. Das geht hervorragend im sitzen. Ja sogar auf der Toilette funktioniert das gut.

Wenn ich z.B.  so müde bin, dass mir die Augen ständig zufallen, dann fahre ich den nächsten Parkplatz an. Ich stelle meinen Sitz ein , ziehe den Autoschlüssel ab. Warum ich den Schlüssel abziehe? Dazu später mehr. 

Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, aber es hat etwas mit der Ausschüttung von Hormonen, der Großhirnrinde, der Traumphasen und dem Organismus zu tun.  Wichtig ist der Zeitpunkt des Aufwachens. Denn wenn zu lange geschlafen wird, wirkt sich das sehr negativ aus. Jeder, der schon einmal aus einer Tiefschlafphase geweckt wurde, kennt das Gefühl bestimmt. Man ist wie benebelt. Und dieser Zustand kann schon mal zwei bis drei Stunden andauern. Und in diesem Zustand sollte man kein Auto mehr fahren.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt um aufzuwachen?

In den ersten 30 Minuten nach dem Einschlafen, schüttet der Körper das Hormon Somatotropin aus. Wenn man zu lange Schläft und dann aufwacht, tritt der oben beschriebene Aspekt auf. Wenn ich aber nach der ersten, kurzen, Traumphase aufwache, dann ist der Hormonspiegel noch nicht so hoch und nach zwei bis drei Minuten arbeitet das Gehirn wieder normal.

 Der Schlüssel!

Ich sitze also im Auto, hab den Schlüssel in der Hand. Im Büro sitz ich meist im Droschkenkutschersitz. Meine Unterarme liegen auf dem Oberschenkel, den Schlüssel halte ich in meiner Faust. Nun schlafe ich seelenruhig ein. Nach der ersten Traumphase sinkt der Muskeltonus. Der Schlüssel sollte nun,  aus der  halb geöffneten Faust, klirrend zu Boden fallen. Und da die Traumphase ein extrem geräuschempfindlicher Bereich ist, wache ich exakt zum richtigen Zeitpunkt auf.

Der „Superschlaf“ ist fast überall einsetzbar. Nicht jedoch,  wenn man Drogen, Alkohol, Schlaftabletten oder ähnliche Substanzen genommen hat. Diese verändern den Schlafrhythmus nämlich erheblich.

 Zusammengefasst:

  1. Voraussetzung: Keine chemischen Hilfsmittel.
  2. Liegen oder sitzen.  Im schlechtesten Falle: Der Droschkenkutschersitz
  3. Das Schlüsselbund in der geschlossenen Faust halten.
  4. Einschlafen, bis man von alleine wieder aufwacht.
  5. 2 bis 3 Minuten Übergangsphase einkalkulieren, bis die volle Konzentration wieder da ist.
  6. Jetzt sollten Reserven für ca. 2-3 Stunden vorhanden sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht auch mal während eines Jobs. Der Pur Party Mix oder Tainted Love in der Maxifassung sind ja lang genug..:-)

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Marketing Werkzeug: Das Netzwerk oder der Netzwerker

Netzwerken oder Networking ist der Oberbegriff für den Auf- und Ausbau von beruflichen und privaten Kontakten.
Zum Netzwerk gehören alle Kontakte die eine Person hat. Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen, Kontakte in Vereinen oder zielorientierte Kontakte zu Gleichgesinnten in Interessensgruppen (z.B. in Vereinen aller Art ).

Berufliche Kontakte kann man im Netzwerk als „zielorientierte Kontakte“ ansehen. Wobei es auch schon häufig vorgekommen ist, dass aus beruflichen Kontakten nie ein Geschäft zustande gekommen ist, es sich jedoch eine Freundschaft entwickelt hat. Und aus einem privaten Kontakt wurde eine fruchtbare Geschäftsbeziehung.

Ich möchte folgende Fragen beantworten:
– Welches Netzwerk ist bereits vorhanden?
– Wie baue ich ein Netzwerk auf?
– Was zeichnet einen erfolgreichen Netzwerker aus?

Ein Netzwerker weiß, seine Kontakte zu nutzen. Egal ob privat (Familie, Freunde, Bekannte) oder beruflich. Wobei ein erfolgreicher Netzwerker nie seinen eigenen Vorteil sieht. Netzwerken ist keine Einbahnstraße. Netzwerken ist ein Geben und ein nehmen.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser an den Film „Der Pate“. Hier wird am Anfang des Films sehr deutlich gezeigt, wie Netzwerken funktioniert. Ein Mann bittet Don Corleone um einen Gefallen. Don Corleone sagt seine Unterstützung zu und sagt, dass er zu gegebener Zeit ebenfalls einen Gefallen einfordert. Also einfach gesagt: Hilfst du mir, helf ich dir.

Welches Netzwerk ist bereits vorhanden?

Ich höre oft: „Aber ich hab doch keine Kontakte!“. Dem widerspreche ich. Jeder Mensch hat Kontakte, die er nutzen kann.
Familie: Ich habe eine große Familie. Meine Familie, väterlicherseits, hatte letztes Jahr ein Sippentreffen. Auf diesem Sippentreffen waren etwa 70 Personen. Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen sowie deren Kinder und Kindeskinder. Und es fehlten noch etwa 50 Personen. Somit habe ich, rein väterlicherseits, fast 120 Kontakte.

Ich bekomme immer wieder Anfragen aus der Familie, wenn deren Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen einen DJ oder sonstigen fachlichen Rat aus meinem Fachgebiet benötigen. Ebenso wende ich mich an Familienmitglieder, wenn ich einen Rat benötige.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, von einem Netzwerk, welches bereits vorhanden ist. Und da jeder einmal in den Kindergarten, zur Schule (Uni) gegangen ist. Im Idealfall einen Beruf erlernt hat und einer Arbeit nachgeht, sind diese Kontakte ebenfalls als Netzwerk vorhanden.

Wie baue ich ein Netzwerk auf?

Ein erfolgreicher Netzwerker geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Und es ist ein großer Vorteil, wenn man offen auf Menschen zugehen kann.
Erfolgreiche Netzwerker bauen ihr Netzwerk kontinuierlich auf und aus. Wobei er nie nur an seinen eigenen Vorteil denkt.
Ein Netzwerker macht also folgendes:
– er beginnt mit unverbindlicher Kontaktaufnahme
– geht nicht verkrampft (mit dem Vorhaben berufliche Kontakte zu knüpfen) auf andere zu
– er berücksichtigt die Persönlichkeit des Gegenübers
– er stimmt sein eigenes Verhalten darauf ab

Was zeichnet einen erfolgreichen Netzwerker aus?

Ein erfolgreicher Netzwerker lässt bei seinem Gegenüber nie den Eindruck entstehen, dass er nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist. Es fällt sehr schnell auf, wenn jemand nur nach Kontakten aus ist, die ihm weiterhelfen, er selber aber nicht bereit ist, selbst etwas von sich zu geben, oder sich mit der Person zu beschäftigen.
Ein erfolgreicher Netzwerker kennt aber auch seine Ziele und weiß diese beim Aufbau eines Netzwerkes zu berücksichtigen.
Ein erfolgreicher Netzwerker baut Brücken. Um frei nach Henry Ford zu zitieren: „Ich muss nichts selber wissen, ich muss nur jemanden kennen, der es weiß.“ Er kennt immer jemanden, der dein Problem lösen kann. Dazu braucht er nur in sein Notizbuch zu schauen.
Ein guter Netzwerker überprüft von Zeit zu Zeit sein Netzwerk und misstet dies auch aus.
Begegnungen und Gelegenheiten sein Netzwerk auszubauen gibt es genügend. Hier eine kleine Auflistung, wo Kontakte gemacht werden können:
– Familie
– Arbeitsstätte
– Vereine
– Dienstreisen
– Weiterbildungsmaßnahmen
– Kongresse
– Veranstaltungen aller Art
– Schulen
– Universitäten
– Messen
– Berufsverbände
– Seminare
– Internet
Ich denke, die Liste könnte ich noch endlos weiterführen. Sie zeigt, das es genug Gelegenheiten gibt, sein persönliches Netzwerk auf- und auszubauen.

Viel Spaß dabei.
http://www.markoholtwick.com

Marketing Werkzeug: Die Homepage

Ich mache mir sehr viel Gedanken darüber, wie ich “mein” Business vermarkten kann. Ein Werkzeug um mich und meine Arbeit vorzustellen ist die Homepage. Zum Thema Homepage, hier ein lesenswerter Gastbeitrag von Uwe Kasner:

Meine Homepage ist fertig…
… ein Satz der niemals wahr sein kann. Denn ist die Homepage grafisch eingerichtet und die ersten Inhalte drin beginnt erst die eigentliche Arbeit.

Hierzu muss man wissen was Google mag. Warum Google? Ganz einfach: ca 98% aller Suchanfragen in Deutschland laufen über den Google-Index.

Was mag Google denn nun.

1) Einzigartige Inhalte. Also wer nun meint das er einfach einen Text von einer anderen Seite per Copy & Paste in seine Seite integrieren kann wird niemals Erfolg haben. Und es wäre auch noch Illegal wegen Urheberrechtsverletzungen

2) Exploding Content. Das heißt das die Seite stetig wachsen sollte. Jeden Monat eine Neue unterseite ist da schon sehr hilfreich.

3) Backlinks. Hier sollte man darauf achten das man nicht nur einmal Backlinks sammelt sondern stetig immer neue Links bekommt.

Alle 3 Bereiche kann jeder Webmaster selbst beeinflussen , damit auch das Ranking im Google Index.

Einzigartige Inhalte ist das Einfachste aber auch das Schwierigste. Man will den Kunden Informieren, darf aber auch nicht zu viel Text schreiben weil die Kunden sonnst einfach weg schalten.

Beim Exploding Content wäre zum Beispiel ein Blog den man innerhalb der eigenen Seite einrichtet sehr Hilfreich. Zu jeder Feier die Man gemacht hat kann man einen kleinen Bericht schreiben. Jedesmal mit anderen Worten. So kommt ihr im Laufe der Zeit zu einem Bunten Sammelsorium von Unterseiten die für unterschiedlichste Suchbegriffe nützlich sind. Orte und Location sollten genannt werden. Diese werden sehr häufig bei Google gesucht. Wer eine ordentliche Kamera hat (und ich meine keine Kamera die in die Hosentasche passt) Sollte auch noch Bilder vor Ort machen und mit in den Blog setzen.

Das erreichen von Backlinks macht sehr viel Mühe. Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten welche zu bekommen. Ein eigenes externes Blogsystem, Foren Signaturen aber auch einfach Webkataloge sind dabei sehr hilfreich. Wichtig dabei ist das die Backlinks möglichst von Themenrelevanten seiten kommen sollten, und das immer wieder neue Links gesetzt werden. Auf einmal zu viele setzen kann euch schaden. 2-3 Links pro Woche sind ein guter Richtwert.

Kontrolle des eigenen Handeln ist dabei genauso wichtig wie die oben genannten Punkte.
Zum einen gibt es Punkte Systeme wie zum Beispiel bei http://www.seitwert.de. Dort kann man per Schnellanalyse die Leistungen der eigenen Seite sehr schnell Überprüfen.
Noch viel wichtiger und aufschlußreicher ist dabei das Webmastertool von Google.

Wer wissen möchte wann, wieviele und woher die Besucher auf der Homepage kommen empfehle ich Piwik. Einfach auf dem eigenen Server zu installieren und sehr Detailliert in der Analyse.

Seinen Webspace sollte man so wählen das die Server in Deutschland stehen. Auch die Geschwindigkeit spielt eine große Rolle. Also keine Billigstanbieter wählen bei dem Sehr viele Kunden auf einem Server liegen. Bei Nutzung von einem php basierten Content Managment Systems (Typo 3 , WordPress, Joomla) sollte man darauf achten das Linux Server verwendet werden. Ein Webspace darf im Monat seine 5 Euro kosten. Es ist damit immer noch die günstigste Werbemaßnahme.

Eins sollte man immer Auge behalten: Nichts ist stetiger wie der Wandel. Google verändert gerne mal seine Algorythmen. Da muss man immer wieder darauf gefasst sein das sich erbliches ändert. Also immer am Ball Bleiben

Dieses sind nur Grundregeln, natürlich gibt es noch viel mehr Tipps & Tricks um eine Homepage dauerhaft an die Topplazierungen zu bringen.

Uwe Kasner

www.pvdmusic.de

Feste, Feiern! Oder: Wie komme ich an Aufträge?

Wie heißt es so schön: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen.“ Als Allround-DJ bietet dir das die Möglichkeit, eine Menge Bookings einzustreichen – gerade im mobilen Bereich.

Generell kannst du zwischen privaten, betrieblichen und öffentlichen Veranstaltungen
unterscheiden. Hier eine Auswahl in Frage kommender Feiern:

– Hochzeiten
– Betriebsfeste
– Preisverleihungen
– Abschlussbälle
– Weihnachtsfeiern
– Faschings-/ Karnevals-Partys
– Schützen- & Volksfeste
– Stadtfeste
– Geschäftseröffnungen
– Modeschauen
– Geburtstage

Locations, die einen Bedarf an Mobil-DJs haben, sind
unter anderem:
– Restaurants
– Bars
– Eishallen
– Kneipen
– Diskotheken
– Hotels
– Clubs
– Bowlingbahnen

Die Liste ließe sich noch endlos erweitern. Wenn du
Augen und Ohren offen hältst, wirst du sicher noch das ein oder andere Booking in einem Bereich bekommen, der oben nicht aufgeführt ist.

Tipp:
Wirf regelmäßig einen Blick in den
Veranstaltungskalender der Tages- und
Wochenzeitungen deiner Region, um dich darüber zu informieren, welche Events wann wo stattfinden. Ferner ist es sinnvoll, dir einen überregionalen Veranstaltungskalender zu besorgen.
Such dir die Veranstalter heraus und recherchiere, wer für die Planung des Events zuständig ist. Diese Person gilt es dann zu überzeugen, dass sie dich das nächste Mal buchen sollen.

(Auszug aus „Der Allround DJ“)

Der Markt (Auszug aus dem Kapitel 4 des Buches „Der Allround DJ“)

Der Markt

„Du weißt nie, wer dir zuschaut. Also immer schön
freundlich lächeln…“

Der Markt für Allround- bzw. Mobil-Disc-Jockeys ist in den letzten Jahren gewachsen und wächst auch weiterhin.
Früher wurden häufig Live-Bands engagiert, um auf Hochzeiten, Schützenfeste usw. zu spielen. Doch auch dies hat sich gewandelt. Immer häufiger werden DJs
gebucht; überwiegend aus zwei Gründen:

1.) Die Kosten: Disc-Jockeys sind günstiger als eine Band. Außerdem machen DJs keine (oder nur ganz wenige) Tanzpausen. Der Kunde bekommt also mehr Musik für sein Geld.

2.) Der DJ ist flexibel: Ein DJ ist flexibler als eine
Band und kann alle Musikwünsche direkt erfüllen.

Der Markt für Allround-DJs variiert. Clubs, Bars und Diskotheken werden eröffnet und wieder geschlossen.
Dem einen liegen private Veranstaltungen, dem anderen die öffentlichen, der andere legt lieber in o.g. Etablissements auf.

Du solltest in dem Bereich auflegen, der dir am meisten liegt. Darauf solltest du dich fokussieren. Es gibt mehrere Faktoren, warum dich ein Kunde bucht. Der Kunde möchte wissen, welche Erfahrungen du im Bezug auf die geplante Veranstaltung hast, welche PA du einsetzt, ob du Musikwünsche annimmst, ob du Licht-Equipment mitbringst usw.

Ein weiterer Punkt ist der Wettbewerb. Da du nicht der einzige Disc-Jockey auf dem Markt bist, hat der Kunde die Wahl. Aber keine Angst, du kannst eine Menge unternehmen, um am Markt klarzukommen, vorausgesetzt, du weißt, wo die Aufträge lauern.

Dazu in Kürze mehr….

Clubs und Diskotheken (Teil 2)

Besitzer/Geschäftsführer

Du kannst technisch und musikalisch noch so perfekt sein, das vielleicht Wichtigste, das es zu beachten gilt, ist Folgendes:

Um einen Club oder eine Diskothek zu verstehen, musst du den Besitzer/Geschäftsführer verstehen.
Besitzer haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von
ihrem Club. Deine Aufgabe ist es, sie darin zu
unterstützen. Oft liegen die Vorstellungen von Betreibern und DJs allerdings sehr weit auseinander. Vor allem, wenn es um die Musikauswahl geht.

Die „nervigsten“ Betreiber/Geschäftsführer sind jene, die selbst jahrelang als DJ gearbeitet haben.
Als DJ hast du die Clubregeln genauso zu respektieren wie das übrige Personal. Dies gilt auch für die Musikauswahl. Viele DJs glauben, dass eine andere Musikrichtung besser in den Club passen würde als die, die aktuell gespielt wird. Der Besitzer hat sich jedoch etwas dabei gedacht, warum er einen bestimmten Musikstil in seinem Club bevorzugt.

Hier liegt ein häufiger
Streitpunkt zwischen Besitzern und Disc Jockeys.
Wenn ein Betreiber mit Vorschlägen zur Musikauswahl zu mir kommt, gehe ich wie folgt vor: Ich nehme den ersten Titel der Songliste, die er mir vorschlägt, und spiele ihn direkt im Anschluss an die Platte, die gerade läuft. Auf diese Art und Weise habe ich meine Ruhe und der Betreiber ist glücklich, dass „seine“ Musik läuft.

Es gibt nichts Nervigeres als eine Diskussion mit dem Geschäftsführer, wenn die Bude rockt. Das ist für beide Seiten nicht besonders befriedigend. Aber vergiss nicht, der Betreiber sitzt am längeren Hebel. Er bezahlt deine Rechnung und bucht dich eventuell nicht wieder.

(Auszug aus dem Buch: „Der Allround DJ“)

Clubs und Diskotheken

Auszug aus dem Buch „Der Allround DJ – Das Praxishandbuch“
Clubs und Diskotheken sind eine Welt für sich. Anders als auf Einzelfeiern und -festen hast du es hier mit Stammkundschaft zu tun. Die meisten Leute gehen am Wochenende in Clubs, um für ein paar Stunden ihre Alltagssorgen, -ängste und -probleme hinter sich zu lassen. Das ist auch der Grund dafür, warum es in vielen Diskotheken Themen- und Mottopartys gibt. Als DJ bist du der Kapitän, der die Gäste mit auf eine Reise nimmt, sie zusammenbringt und ihnen hilft, ihre Sorgen zu vergessen – und zwar mit deiner Musik. Selbst, wenn du technisch einiges auf dem Kasten hast, gibt es eine Menge Dinge, die du beachten solltest, um die Welt in den Clubs und Diskotheken zu verstehen. Stell dir einfach mal folgende Fragen:

1. Bin ich bereit, am Wochenende bis in die frühen Morgenstunden zu arbeiten?

2. Bin ich bereit, am Anfang für wenig oder gar keine Bezahlung aufzulegen?

3. Habe ich die Zeit und das Geld, immer die neuesten Hits zu kaufen?

4. Bin ich bereit, Musik zu spielen, die ich nicht mag? (Ich greife diese Frage bewusst noch einmal auf!)

5. Was wird sein, wenn ich älter werde? Tue ich genug für die Altersvorsorge? (Du wirst oft hören: „DJ? Das kannst du ja auch nicht ewig machen!“ Meine Standardantwort lautet: „Nee, ich möchte gerne mit 60 in Rente gehen.“)

6. Hält mein Gehör es aus, wenn es mehrere Nächte pro Woche hoher Lautstärke ausgesetzt ist?

7. Kann ich mit ausfallenden, pöbelnden, betrunkenen oder prügelnden Gästen umgehen?

8. Toleriert meine Partnerin, dass Gäste versuchen, mit mir zu flirten? (Nichts ist schlimmer als eine Partnerin, die den ganzen Abend neben dir sitzt und die Gäste vergrault, weil sie eifersüchtig ist.)

Ich stelle mir diese Fragen regelmäßig seit mehr als 20 Jahren…

Fortsetzung folgt…