Auszug aus dem Kapitel „Equipment“

Equipment

Frag 100 DJs, nach der besten Technik, dann bekommst du 100 verschiedene Antworten.

Ich möchte und kann hier keine Empfehlung aussprechen, welches die beste Marke ist. Oder ob deine PA aktiv oder passiv sein soll. Letztendlich bestimmt auch dein Budget, was du dir leisten kannst.

Ich kenne kaum einen DJ, der nicht sein eigenes Equipment besitzt. Und sei es nur die Grundausstattung. Bei vielen Gigs musste ich z.B. meine eigene Konsole und CD-Player mitbringen, die ich über die Haus- oder vorhandene PA anschließen konnte. Das war z.B. der Fall, wenn ich im Wechsel mit einer Band spielen musste. Es ist aber auch vorgekommen, dass mir das Equipment im Club nicht zusagte und ich deshalb meine eigenen Plattenspieler mitgebracht habe. Wenn du überwiegend stationär arbeitest, hast du den Vorteil, dass das Equipment fest eingebaut ist. Wenn du mobil arbeitest, wird die Anschaffung von Equipment ein Loch in deine Brieftasche reißen.

Einen Ratschlag möchte ich dir dennoch geben: Sofern du nicht als professioneller DJ tätig werden möchtest, kaufe dir dein Equipment nicht auf Kredit. Weiter unten findest du einen Tipp, der dir, besonders in deinen Anfängen sehr hilfreich sein kann.

Was sollst du kaufen?

Kauf was du wirklich brauchst. Das, was du kaufst, sollte dann auch von guter Qualität sein. Mittlerweile gibt es eine Reihe von Firmen, die sogenannte Package-Deals anbieten. Mit anderen Worten: Du bekommst mehrere Dinge zu einem Preis. Alle großen Händler bieten das an.

Ein Wort zu »Marken«: Markennamen sind schon lange kein Qualitätskriterium mehr. Auch sehr bekannte Marken, die hohe Preise für ihre Produkte verlangen, lassen in Billiglohnländern fertigen. Nicht selten wird in der Produktion gespart, um das Geld in Imagekampagnen fließen zu lassen. Daher solltest du dir auch folgende Frage stellen:

Gebraucht oder neu?

Qualitativ hochwertige Produkte haben immer ihren Preis. Gebrauchtes Marken-Equipment ist günstiger, hat aber den Nachteil, dass die Geräte oft keine Garantie mehr haben oder Gebrauchsspuren aufweisen. Für den Anfang kann gebrauchtes Equipment eine gute Alternative sein.
Es gibt aber auch eine Variante für den schmalen Geldbeutel. Ich habe diesen Weg, in meinen Anfängen, oft in Anspruch genommen.

Mieten

Statt dir Equipment zu kaufen, kannst du es mieten. Das macht vor allem dann Sinn, wenn du als Mobil-DJ nur sporadisch Aufträge hast. Mittlerweile gibt es in fast jeder größeren Stadt einen für PA-Equipment Verleih. Am besten, du wirfst einen Blick ins Internet oder Branchenbuch. Du kannst natürlich auch DJ Kollegen fragen.

Egal, ob gemietet oder gekauft, wichtig ist, dass du das Equipment beherrschst. Es schadet nicht, sich einige Fachkenntnisse anzueignen. Die Frage nach den Anschlüssen wird z.B. sehr oft gestellt. So solltest du z.B. den Unterschied zwischen Chinch- und Klinke kennen und dass Lautsprecher u.a. mit Klinke- oder Speakon-Kabel angeschlossen werden können.

System-Komponenten

Hier hab ich in der ersten und zweiten Auflage einige Komponenten aufgeführt. Doch in den letzten Jahren hat sich im Equipmentbereich eine Menge getan. Ich kenne, zum Beispiel, keinen DJ mehr, der einen CD Player auf privaten Veranstaltungen nutzt. Standard ist mittlerweile ein Laptop und ein Controller, mit der die DJ Software angesteuert wird. Was Controller angeht, kann und möchte ich keine Empfehlung aussprechen. Hier ist mir der Markt zu unübersichtlich.

Bei Diskotheken- oder »Koffer-Jobs«, wo CD Player mit USB Anschluss vorhanden sind, nehme ich mittlerweile nur noch zwei USB-Sticks oder ein Notebook mit Controller mit.

…..

Auszug aus: „Der Allround DJ – Das Praxishandbuch“

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Spar-Tipp… Für wen? Für alle die gern Nuggets mit Pommes essen…

Ich stand vor der Frage: Wie mache ich meine zwei und die Nachbarskinder satt und glücklich?

Ich fragte die Kids: „Worauf habt ihr Lust? Alle vier riefen unisono: Pommes und Nuggets von Mc Donalds.

Eine Box mit 20 Nuggets kostet ca. 7,50 Euro, je nach „Restaurant“. Beim kauf von Menüs mit 6 Nuggets wären je Menü 6,99 Euro fällig gewesen.

Ich hab den Kids gesagt, ich mach die Nuggets und die Pommes selber und ihr könnt dabei helfen.

 Gesagt getan. Ich bin zum Edeka Markt um die Ecke gelaufen. Habe 1kg Hähnchenbrust und einen Kilobeutel Pommes gekauft. Machte gesamt: 7,38 Euro.

Die Kids wollten mir dann aber doch nicht helfen, sondern lieber draußen spielen..:-)

Ich hab dann die Hähnchenbrüste in Stücke geschnitten paniert und dann frittiert. Im Backofen hab ich die fertigen Nuggets warm gehalten. 1kg Hähnchenbrust ergab ca. 50 Nuggets!

Zeitaufwand: ca. 30 Minuten.

Kosten: 1 Kg Hähnchenbrust und 1 Kilo Pommes 7,38,- Euro

Kids: Glücklich und satt

Ich: Eine Menge Kohle gespart und auch glücklich

Benötigte Hilfsmittel: Eine Friteuse