„Der Allround DJ“(3. Auflage)

Exklusiv auf meinem Blog veröffentliche ich Teile aus der überarbeiteten Version meines Buches: „Der Allround DJ – Das Praxishandbuch“

Einige Teile des bestehenden Buches habe ich gestrichen, dafür neue mit rein genommen. Wie zum Beispiel das Thema rund um die GEMA für DJs.

 

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Preisgestaltung für Mobil-DJs

Preisgestaltung  für Mobil-DJs

Als Mobil-DJ erfüllst du eine Menge Funktionen, die über das eigentliche auflegen hinaus gehen.Du bist: Roadie, Licht- und Tontechniker, Event-Planer, Moderator, Animateur und natürlich DJ in Personalunion.Erfahrene DJs können das Publikum lesen und dafür sorgen, dass eine Veranstaltung in Schwung kommt. Aber, berechtigt dieses „Mehrangebot“ auch dazu einen höheren Preis zu verlangen? Ich denke, JA!

Ich möchte in diesem Artikel aufzeigen, wie du einen wettbewerbsfähigen Preis gestalten kannst.

Basis-Preis-Struktur

Manche DJs haben mir in Gesprächen gesagt, dass sie immer den gleichen Preis nehmen. Egal ob für einen Firmen-Event, eine Hochzeit oder einen Geburtstag. Du möchtest jedoch höhere Preise generieren. Dazu, solltest du folgendes wissen:

Preise variieren. Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Als erstes: Der Wettbewerb am Markt. In einer Region, wo es sehr viele Mitbewerber gibt, wird (leider) sehr viel über den Preis geregelt.

Ich und das machen viele andere DJs und Firmen nehmen für die Preisgestaltung aber auch noch andere Dinge ins Auge.

– Anlass

– Jahreszeit

– Tag

– Location

– Extras

– Budget

Zu den o.g. Punkten, gleich mehr.

Es gibt DJs die nehmen Pauschalgagen. Und es gibt welche, die nehmen Stundensätze oder eine Kombination aus Pauschal- und Stundensatz. Pauschalgagen bewegen sich durchschnittlich im Rahmen von 300-1000,- Euro und Stundensätze zwischen 50-150,- Euro. Sehr beliebt bei vielen Mobil-DJs ist die Kombination für 3-6 Stunden eine Pauschale und dann jede weitere Stunde mit einem Stundensatz zu berechnen.

Der Umsatz kann noch gesteigert werden, wenn Zusatzangebote mit „verkauft“ werden. Zum Beispiel: Zusätzliche Lichteffekte, Zusatztechnik (Mikrofone etc.), Karaoke, Künstler, Animateure usw.

Ich komme nun zu den o.g. Punkten, die Einfluss auf die Preisgestaltung haben.

Es gibt verschiedene Anlässe, zu denen eine DJ gebucht wird. Ich unterscheide zwischen Firmen- und Privatveranstaltungen. Bei privaten Veranstaltungen unterscheide ich auch noch einmal. Wieso?

Beispiel Hochzeit: Zu diesem „einmaligen“ Tag nimmt Herr und Frau Mustermann so viel Geld in die Hand, wie später niemals wieder in ihrem Leben. Alles wird schon dadurch teurer, wenn „Hochzeit“ drauf steht. Die meisten Hochzeiten finden in einem bestimmten Zeitraum (Jahreszeit/ Monat/ Tag) in besonderen Locations statt. Das Budget für einen DJ wird höher angesetzt, als z.B. für einen runden Geburtstag. Alle verlangen für das Thema „Hochzeit“ mehr Geld. Der Fotograf, der Florist, der Friseur usw.. Wieso dann nicht auch der DJ?

Eine durchschnittliche Hochzeit kostet in Deutschland 15.000 – 30.000,- Euro. Sicherlich hast du auch schon einmal den Spruch:“ Eine Veranstaltung steht und fällt mit der Musik“, gehört. Wenn ich statt des Spruches das Pareto-Prinzip ansetze, ist der DJ zu 80 Prozent zum Gelingen einer Veranstaltung verantwortlich. Natürlich auch für Misserfolg.

An dieser Stelle möchte ich einmal fragen: „An was erinnert man sich nach einer (Hochzeit) Feier am meisten?“

  1. Die Musik?
  2. Das Essen?
  3. Das Brautkleid?
  4. Dramen?

Würde der DJ nach dem Pareto-Prinzip (80/20) bezahlt werden, dann bekäme er bei einem Hochzeitsbudget von, um es einfacher zu halten, 20.000,- Euro, 16.000,- Euro. Traumhafte Vorstellung, oder?

Natürlich ist diese Gage jenseits der Realität. Aber wie liest sich eine Gage von 3.200,- Euro? Das wären „nur“ 20 von den 80 Prozent. Hand aufs Herz. Auch 3.200,- Euro wären am Mobil DJ Markt nicht erzielbar. Auch ohne Konkurrenz der so genannten „Billig DJs“.

Aber wie sieht es mit 2.000,- oder 1.600,- Euro aus? Das, wären 10 Prozent vom Gesamtbudget bzw. der o.g. 80 Prozent. Auch 800,- Euro wären für viele DJs eine traumhafte Gage. In einer Umfrage habe ich ermittelt, dass der Durchschnittspreis für eine Hochzeit bei 650,- Euro liegt.

Wenn du den Preis für eine Veranstaltung gestaltest, dann mach dir die Arbeit und beziehe alle Faktoren mit ein. Splitte deinen Preis auf. Also nicht nur die Zeit, die du Musik machst. Auch die Zeit für das planen, Telefon- und persönliche Treffen, An- und Abfahrt, Auf- und Abbau, verwaltungstechnische Ausgaben (z.B. GEMA) usw.

Ich mache es oft so, dass ich die Kunden frage, welches Gesamtbudget sie für eine Feier haben. Ich sage dann: “Ich berechne 10 Prozent des Gesamtbudget“. Nach einer kurzen Pause, sage ich, dann meinen Preis und: “Wir können über alles verhandeln, nur nicht über den Preis!“

Tipp für Newcomer

Erfahrung und ein guter Ruf sind zwei Faktoren, die du bei der Preisgestaltung beachten solltest. Ein Newcomer darf und sollte sich günstiger anbieten als ein erfahrener und etablierter DJ. Du solltest deinen Kunden gegenüber so ehrlich sein und sagen, dass du ein Newcomer bist und deshalb auch weniger nimmst als andere. Sobald dein Ruf wächst, kann der Preis entsprechend steigen.

Spitzen-Gagen

Ich habe oben das Beispiel der Hochzeit genannt, wo du durchaus mehr Gage nehmen kannst und darfst, als für einen 40. oder 50. Geburtstag.

Am Markt hat sich das Model: Basis-Preis für 3-6 Stunden und jede weitere Stunde wird extra berechnet. Hier berechnest du am besten für jede angefangene halbe Stunde, die du länger spielst. Reduziert garantiert Diskussionen bzgl. des Stundensatzes.

Ich empfehle in den „Hochzeits- und Feiermonaten“ April, Mai, Juni, September, Oktober und Dezember mehr Gage zu verlangen. In diesen Monaten finden die meisten Hochzeiten, Schützen-, Stadt- und Volksfeste statt. Musik wird für diese Veranstaltungen meist 6-12 Monate im voraus geplant und gebucht.

Weitere Hochpreisveranstaltungen sind z.B. Silvester oder Firmenjubiläen.

Wenn du als DJ zusätzliche Funktionen, wie z.B. die eines Zeremonienmeisters oder Moderators übernehmen sollst, solltest du einen Aufschlag nehmen.

Discount

Wie in jedem Markt, kann auch im Mobil-DJ Markt ein Angebot ein Anreiz sein, dass du gebucht wirst. Überlege, ob du die Möglichkeit von Rabatten direkt in deine Preisgestaltung einbeziehst.

So könntest du Rabatte gewähren für:

– gemeinnützige Organisationen

– Kunden die eine Vorauszahlung leisten

– Kunden, die dich mehrmals im Jahr buchen.

Beim letztgenannten Tipp ziehst du den Rabatt beim letzten Job des Jahres, den du für den Kunden gemacht hast, ab.

Bewährt haben sich auch „Package-Deals“. Also Low-, Middle- und Highprice- Deals.

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Artikel eine Anregung für deine Preisgestaltung geben.

Wie wirst du deinen Preis in Zukunft gestalten?

Marko Holtwick

Der Allround DJ

DJ & Moderation

Tipps und Tricks 2

Manchmal, wird mir gesagt, dass ich schlecht zu verstehen bin, wenn ich moderiere. Dadurch, dass ich mich selbst kontrolliert habe, wie ich es in Tipps und Tricks 1 zu dieser Serie beschrieben habe, bin ich dem auf die Spur gekommen. Und in der Tat, manchmal bin ich wirklich schlecht zu verstehen.

Woran liegt das? Ich neige zum Nuscheln. Teilweise noch extremer als Udo Lindenberg. Hier helfen Artikulationsübungen um dem vorzubeugen. Aber auch ein klarer Gedanke, was ich sagen möchte, bevor ich das Mikro „scharf“ schalte.

Es gibt eine Menge sehr guter Artikulationsübungen, die ganz nebenbei gemacht werden können.

– Den Mund beim Sprechen übertrieben weit aufmachen.

– „Der Nussknacker“: Leg einen Zeigefinger an die Kinnspitze. Drück den Unterkiefer an der Kinnspitze nach unten. Nun nimmst du drei Finger und positionierst sie hochkant zwischen den Vorderzähnen… Kaum zu glauben, wie weit sich der Mund öffnen lässt, oder?

– „Motorradfahren“: „Brrrrr“ lässt die Lippen flattern. Versuche den Laut über die Länge der Ausatmung zu halten.

– „Küsschen, Küsschen“: Die Lippen abwechselnd in die Breite ziehen und wie zu einem Küsschen spitzen. Immer wieder. Küsschen, Küsschen, Küsschen
– Korkensprechen: Nimm einen Korken hochkant zwischen die Zähne „klemmen“ und sprechen. Dann nach ein bis zwei Minuten den Korken herausnehmen und weitersprechen. Du solltest eine deutliche Verbesserung deiner Artikulation wahrnehmen.

– Zungenbrecher: Zungenbrecher sind hervorragende Artikulationsübungen. Diese in Verbindung mit der Korkenübung, klingt zudem auch sehr lustig. Spreche die Zungenbrecher erst langsam. Und dann immer schneller.
Hier einige Zungenbrecher zum üben:
Acht achtbare Aachener Achten aktenkundig auf Abgabe aller achtzehn aktuellen Aktenordner

Klassiker: Fischers Fritz fischt frische Fische. Frische Fische fischt Fischers Fritz

Klassiker: Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid

Wenn dein Dackel zu meinem Dackel noch einmal Dackel sagt, dann bekommt dein Dackel von meinem Dackel so eine gedackelt, dass dein Dackel zu meinem Dackel nie wieder Dackel sagen kann.

Hinter dichtem Fichtendickkicht picken dicke Finken tüchtig.

Diese Übungen regelmäßig trainiert, verbessert die Aussprache ungemein. Eine von den Übungen, kann man auch sehr gut auf Veranstaltungen, Hochzeiten etc. als Spiel einsetzen.

Viel Spaß beim Üben!!!

Musterkonfiguration

Ein Leser meines Buches „Der Allround DJ“ hat sich ja in einer Mail beklagt, dass ihm eine Musterkonfiguration eines PA Sets fehlen würde. Ich habe den entsprechenden Absatz nochmal gelesen. Ich gebe zu, dass für einen Technikinteressierten die Angaben nicht ausreichend erscheinen. Allerdings, setzte und setze ich bei interessierten Menschen voraus, dass sie schon mal auf einer Party, einer Veranstaltung, einer Diskothek oder in einem Fachgeschäft gewesen sind und eine Grundvorstellung haben, was es an PA Equipment gibt. Vielleicht habe ich hier aber auch Nachbesserungsbedarf für die Neuauflage.

Ich bleibe jedoch dabei, dass ich keine Technikempfehlungen ausspreche. Jeder DJ und angehende DJ möchte für sich herausfinden, was für ihn das optimale Equipment ist.

Wie eine PA Anlage konfiguriert wird. Dazu gibt es auf der Seite von Thomann einen (wie ich finde) sehr guten Online-Ratgeber. Der geneigte Leser, der sich speziell für das Thema PA und deren Konfiguration interessiert empfehle ich die verlinkten Seite zu besuchen oder sich das Handbuch für PA Technik zu zulegen.

http://www.thomann.de/de/onlineexpert_116_9.html

Warum ich meine Bücher selbst verlege….

Ich hatte gestern das Vergnügen einen Tag mit einem sehr bekannten Sportmoderator zu verbringen. Neben den Seminarthemen erfährt man auch die ein oder andere Anekdote. Ulli Potofski philosophierte ein wenig über seine Zukunft. Die sieht er im Bücher schreiben. Ein Kollege, erwähnte dann, dass ich ja auch ein Buch geschrieben habe. Er fragte, bei welchem Verlag ich sei. Ich sagte, ich habe mich dazu entschieden meine Büch selbst zu verlegen. Was er sehr interessant fand. Wobei Selbstverleger in Deutschland, leider, einen sehr schweren Stand haben. Sie werden nicht als vollständige Autoren anerkannt. Wikipedia verweigert auch Literaturangaben aus dem Book on Demand Bereich. Anscheinend muss man einen Verlag im Rücken haben, um als Autor etwas zu gelten.

Ich erklärte Ulli, dass ich durchaus bei einem bekannten Verlag hätte veröffentlichen können. Der Verlag bringt mehrere Magazine und Fachbücher für den Musikbereich heraus. Dieser Verlag bot mir einen Vertrag über eine Erstveröffentlichung von 1500 Exemplaren an. 100 Exemplare hätte ich zum EK garantiert abnehmen müssen. Der VK sollte 19,90 EUR betragen. Mit den 100 Exemplaren hätte ich die Druckkosten des Verlages gezahlt. Pro verkauften Buch, hätte ich ein Honorar von etwas über einem Euro bekommen. Ich hab es abgelehnt.

Ich machte mich dann schlau und las einige Bücher über Verlagsgründung und kam mit dem Begriff „Book on Demand“ in Kontakt. Bei Google fand ich die Firma BoD. Eine Tochterfirma des Großbuchhändlers Libri. Das Angebot beinhaltete den Vertrieb über den stationären und Onlinebuchhandel. Vor allem, dass mein Buch auch bei Amazon zu bestellen war (ist), war für mich entscheidend. Und dass ich den Verkaufspreis und die Marge selbst bestimmen konnte. Mittlerweile habe ich mehr als die, vom renommierten Verlag, angebotene Erstauflage verkauft und mein Autorenhonorar liegt weit über dem, was mir angeboten wurde. Der Nachtteil. Ich muss vom Layout, Satz, Covererstellung etc. alles selber machen. Was schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen hat.

Als nächstes ist eine Hörbuchauflage und eine Aktualisierung geplant, da sich in Sachen GEMA ja einiges für DJs geändert hat. Meine zukünftigen Publikationen, werde ich weiterhin selber verlegen. Ich stelle fest, dass ich immer wieder belächelt werde, wenn Kollegen meine Bücher in die Hand nehmen und darin blättern. Ich lächele sie dann an und sage dann oft: „Lach du ruhig, ich lach alle drei Monate, wenn ich die Verkaufszahlen bekomme….“

In diesem Sinne…

Power Napping oder „Superschlaf“

Vor einiger Zeit sagte mir ein DJ Kollege, dass er ständig müde ist..

Ich sagte ihm, dass ich im Büro manchmal schlafe. Besonders an Montagen, nach Wochenenden mit wenig Schlaf. Er fragte mich, wie ich das mache.

Ich erklärte ihm die Vorgehensweise von Power-Napping. Mit dieser Methode kann  mit einigen Minuten Schlaf,  der Tag überbrückt werden. Wichtig ist zu erwähnen, dass dieser Kurzschlaf nur den Geist erfrischt, nicht aber den Körper. Jeder der schon mal ein oder zwei Nächte ohne viel Schlaf durchgemacht hat, wird die körperlichen Beschwerden kennen.  Wenn diese Technik überstrapaziert wird, dann könnte es sein, dass man irgendwann nicht mehr nach fünf Minuten aufwacht.

Ich möchte an dieser Stelle  erwähnen, dass ich keinerlei Verantwortung übernehme, für denjenigen, der diese Methode ausprobieren möchte. Da handelt jeder in seinem eigenen Interesse.

 Die Technik

Power-Napping muss man nicht unbedingt im liegen machen. Das geht hervorragend im sitzen. Ja sogar auf der Toilette funktioniert das gut.

Wenn ich z.B.  so müde bin, dass mir die Augen ständig zufallen, dann fahre ich den nächsten Parkplatz an. Ich stelle meinen Sitz ein , ziehe den Autoschlüssel ab. Warum ich den Schlüssel abziehe? Dazu später mehr. 

Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung schreiben, aber es hat etwas mit der Ausschüttung von Hormonen, der Großhirnrinde, der Traumphasen und dem Organismus zu tun.  Wichtig ist der Zeitpunkt des Aufwachens. Denn wenn zu lange geschlafen wird, wirkt sich das sehr negativ aus. Jeder, der schon einmal aus einer Tiefschlafphase geweckt wurde, kennt das Gefühl bestimmt. Man ist wie benebelt. Und dieser Zustand kann schon mal zwei bis drei Stunden andauern. Und in diesem Zustand sollte man kein Auto mehr fahren.

Wann ist also der richtige Zeitpunkt um aufzuwachen?

In den ersten 30 Minuten nach dem Einschlafen, schüttet der Körper das Hormon Somatotropin aus. Wenn man zu lange Schläft und dann aufwacht, tritt der oben beschriebene Aspekt auf. Wenn ich aber nach der ersten, kurzen, Traumphase aufwache, dann ist der Hormonspiegel noch nicht so hoch und nach zwei bis drei Minuten arbeitet das Gehirn wieder normal.

 Der Schlüssel!

Ich sitze also im Auto, hab den Schlüssel in der Hand. Im Büro sitz ich meist im Droschkenkutschersitz. Meine Unterarme liegen auf dem Oberschenkel, den Schlüssel halte ich in meiner Faust. Nun schlafe ich seelenruhig ein. Nach der ersten Traumphase sinkt der Muskeltonus. Der Schlüssel sollte nun,  aus der  halb geöffneten Faust, klirrend zu Boden fallen. Und da die Traumphase ein extrem geräuschempfindlicher Bereich ist, wache ich exakt zum richtigen Zeitpunkt auf.

Der „Superschlaf“ ist fast überall einsetzbar. Nicht jedoch,  wenn man Drogen, Alkohol, Schlaftabletten oder ähnliche Substanzen genommen hat. Diese verändern den Schlafrhythmus nämlich erheblich.

 Zusammengefasst:

  1. Voraussetzung: Keine chemischen Hilfsmittel.
  2. Liegen oder sitzen.  Im schlechtesten Falle: Der Droschkenkutschersitz
  3. Das Schlüsselbund in der geschlossenen Faust halten.
  4. Einschlafen, bis man von alleine wieder aufwacht.
  5. 2 bis 3 Minuten Übergangsphase einkalkulieren, bis die volle Konzentration wieder da ist.
  6. Jetzt sollten Reserven für ca. 2-3 Stunden vorhanden sein.

Viel Spaß beim Ausprobieren. Vielleicht auch mal während eines Jobs. Der Pur Party Mix oder Tainted Love in der Maxifassung sind ja lang genug..:-)

Marketing Werkzeug: Das Netzwerk oder der Netzwerker

Netzwerken oder Networking ist der Oberbegriff für den Auf- und Ausbau von beruflichen und privaten Kontakten.
Zum Netzwerk gehören alle Kontakte die eine Person hat. Familie, Nachbarn, Arbeitskollegen, Kontakte in Vereinen oder zielorientierte Kontakte zu Gleichgesinnten in Interessensgruppen (z.B. in Vereinen aller Art ).

Berufliche Kontakte kann man im Netzwerk als „zielorientierte Kontakte“ ansehen. Wobei es auch schon häufig vorgekommen ist, dass aus beruflichen Kontakten nie ein Geschäft zustande gekommen ist, es sich jedoch eine Freundschaft entwickelt hat. Und aus einem privaten Kontakt wurde eine fruchtbare Geschäftsbeziehung.

Ich möchte folgende Fragen beantworten:
– Welches Netzwerk ist bereits vorhanden?
– Wie baue ich ein Netzwerk auf?
– Was zeichnet einen erfolgreichen Netzwerker aus?

Ein Netzwerker weiß, seine Kontakte zu nutzen. Egal ob privat (Familie, Freunde, Bekannte) oder beruflich. Wobei ein erfolgreicher Netzwerker nie seinen eigenen Vorteil sieht. Netzwerken ist keine Einbahnstraße. Netzwerken ist ein Geben und ein nehmen.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Leser an den Film „Der Pate“. Hier wird am Anfang des Films sehr deutlich gezeigt, wie Netzwerken funktioniert. Ein Mann bittet Don Corleone um einen Gefallen. Don Corleone sagt seine Unterstützung zu und sagt, dass er zu gegebener Zeit ebenfalls einen Gefallen einfordert. Also einfach gesagt: Hilfst du mir, helf ich dir.

Welches Netzwerk ist bereits vorhanden?

Ich höre oft: „Aber ich hab doch keine Kontakte!“. Dem widerspreche ich. Jeder Mensch hat Kontakte, die er nutzen kann.
Familie: Ich habe eine große Familie. Meine Familie, väterlicherseits, hatte letztes Jahr ein Sippentreffen. Auf diesem Sippentreffen waren etwa 70 Personen. Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen sowie deren Kinder und Kindeskinder. Und es fehlten noch etwa 50 Personen. Somit habe ich, rein väterlicherseits, fast 120 Kontakte.

Ich bekomme immer wieder Anfragen aus der Familie, wenn deren Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen einen DJ oder sonstigen fachlichen Rat aus meinem Fachgebiet benötigen. Ebenso wende ich mich an Familienmitglieder, wenn ich einen Rat benötige.
Das ist jetzt nur ein Beispiel, von einem Netzwerk, welches bereits vorhanden ist. Und da jeder einmal in den Kindergarten, zur Schule (Uni) gegangen ist. Im Idealfall einen Beruf erlernt hat und einer Arbeit nachgeht, sind diese Kontakte ebenfalls als Netzwerk vorhanden.

Wie baue ich ein Netzwerk auf?

Ein erfolgreicher Netzwerker geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Und es ist ein großer Vorteil, wenn man offen auf Menschen zugehen kann.
Erfolgreiche Netzwerker bauen ihr Netzwerk kontinuierlich auf und aus. Wobei er nie nur an seinen eigenen Vorteil denkt.
Ein Netzwerker macht also folgendes:
– er beginnt mit unverbindlicher Kontaktaufnahme
– geht nicht verkrampft (mit dem Vorhaben berufliche Kontakte zu knüpfen) auf andere zu
– er berücksichtigt die Persönlichkeit des Gegenübers
– er stimmt sein eigenes Verhalten darauf ab

Was zeichnet einen erfolgreichen Netzwerker aus?

Ein erfolgreicher Netzwerker lässt bei seinem Gegenüber nie den Eindruck entstehen, dass er nur auf seinen eigenen Vorteil aus ist. Es fällt sehr schnell auf, wenn jemand nur nach Kontakten aus ist, die ihm weiterhelfen, er selber aber nicht bereit ist, selbst etwas von sich zu geben, oder sich mit der Person zu beschäftigen.
Ein erfolgreicher Netzwerker kennt aber auch seine Ziele und weiß diese beim Aufbau eines Netzwerkes zu berücksichtigen.
Ein erfolgreicher Netzwerker baut Brücken. Um frei nach Henry Ford zu zitieren: „Ich muss nichts selber wissen, ich muss nur jemanden kennen, der es weiß.“ Er kennt immer jemanden, der dein Problem lösen kann. Dazu braucht er nur in sein Notizbuch zu schauen.
Ein guter Netzwerker überprüft von Zeit zu Zeit sein Netzwerk und misstet dies auch aus.
Begegnungen und Gelegenheiten sein Netzwerk auszubauen gibt es genügend. Hier eine kleine Auflistung, wo Kontakte gemacht werden können:
– Familie
– Arbeitsstätte
– Vereine
– Dienstreisen
– Weiterbildungsmaßnahmen
– Kongresse
– Veranstaltungen aller Art
– Schulen
– Universitäten
– Messen
– Berufsverbände
– Seminare
– Internet
Ich denke, die Liste könnte ich noch endlos weiterführen. Sie zeigt, das es genug Gelegenheiten gibt, sein persönliches Netzwerk auf- und auszubauen.

Viel Spaß dabei.
http://www.markoholtwick.com