Comedy

Comedy

Was machst du eigentlich noch alles?

Neben meiner Tätigkeit als Autor, Coach, DJ und Moderator bin ich auch als Comedian aktiv. Es ist für mich ein Hobby und Ausgleich. Wer mich länger kennt, weiß, dass ich bei meinen Moderationen oder hinterm DJ Pult immer für einen Spruch gut bin und Comedyelemente einbaue. Für mich war es dann irgendwann ein logischer Schritt, mich als Komiker auf die Bühne zu wagen.

Hier ein kleiner Auszug aus meinem Comedy Programm.

Advertisements
Aufträge über Facebook Gruppen (2)

Aufträge über Facebook Gruppen (2)

Im letzten Artikel habe ich eine Vorgehensweise vorgestellt, wie man Aufträge aus Anfragen in Facebook Gruppen generieren kann. Es ist eine Vorgehensweise, die mit einem gewissen Aufwand verbunden ist und gewisse Skills erfordert.

Die andere Methode, die ich vorstellen möchte, ist zwar auch mit etwas Aufwand verbunden, wird aber dem Großteil der Leser mehr liegen.

Doch bevor ich in das Thema einsteige möchte ich nochmal die gängige Vorgehensweise darlegen.

Du siehst in einer Facebook Gruppe für Hochzeiten, dass ein Brautpaar einen DJ für ihre Hochzeit sucht. Was passiert?

Viele DJs posten einen Link zu ihrer Homepage, wie im folgendem Beispiel.

Facebookgruppen

„Nur“ den Link posten, schreiben, dass man mal bei ihnen vorbeischauen soll und hoffen, dass sich der oder die Suchende bei einem meldet und man den Auftrag bekommst, ist wie Lotto spielen. Die Chance, so einen Auftrag zu bekommen, ist sehr gering. Was meine Umfrage bei DJs auch bestätigt.

„Compounding“

Die folgende Vorgehensweise kennt wohl jeder. Ich habe sie aus meiner Zeit in der ich in der Inkassobranche gearbeitet habe abgeleitet. In der Inkassobranche ist das eine gängige Praxis. Und ich dachte mir, was im „negativen“ funktioniert, funktioniert auch im positiven: Die zeitlich versetzte Weiterverfolgung (Compounding).

Das funktioniert wie folgt:

Man bekommt die erste Mahnung. Wenn auf diese nicht reagiert wurde kommt die zweite Mahnung. Diese nimmt Bezug auf die erste Mahnung und so weiter.

Übertragen auf die DJ Suche gehst du wie folgt vor.

Du gehst auf die Seite des bzw. derjenigen die sucht und schreibst eine PN. In dieser PN nimmst du Bezug auf die Suche und bietest deine Dienste an. Du machst in der ersten Ansprache auch dein Angebot. Idealerweise hängst du dieser Nachricht einen Flyer (PDF) an. Ein Link zu deiner Webseite oder zu einem Präsentationsvideo usw.

Soweit so gut. Das machen viele. Die meisten schicken allerdings nur eine PN und belassen es dann dabei. Mit der Compounding-Methode bist du hartnäckiger und sie erfordert nur geringen Mehraufwand.

Nach einer Woche schickst du eine zweite PN und nimmst Bezug auf dein Angebot aus der ersten PN. Eine Woche später schickst du eine dritte PN usw. Das machst du solange bis du den Auftrag hast oder eine Absage bekommst. Der Vorteil dieser Methode. Nach der Masse an Postings und PNs stichst du (idealerweise) aus der Masse hervor und bekommst den Auftrag.

Wenn du dir entsprechende Textbausteine fertigstellst, dann hält sich der Aufwand sogar in Grenzen.

Statt einer PN oder Mail, nehme ich lieber den klassischen Weg. Ich recherchiere die Adresse und ich gehe wie oben vor. Nur mache ich das Ganze in Papierform. Es kostet ein wenig Porto, dafür hat der „Kunde“ aber auch was in der Hand. Die Adresse schreibe ich mit der Hand auf den Umschlag. Dies verleiht meinem Schreiben eine persönliche Note. Ein weiterer Vorteil: Mein Brief wird garantiert aufgemacht, da er nicht wie ein klassischer Werbebrief aussieht. Mit dieser Vorgehensweise habe ich auch sehr gute Ergebnisse erzielt, da ich garantiert aus der Masse hervorsteche..;-)

Viel Erfolg!

Anregungen, Fragen oder Kritik? Nutzt dafür die Kommentarfunktion oder schickt mir eine Mail an: markoholtwick(at)gmx.de

 

 

 

Aufträge über Facebook Gruppen (1)

Aufträge über Facebook Gruppen (1)

Wer kennt das nicht als DJ? Du bist Mitglied in einer Hochzeitsgruppe bei Facebook und ein Brautpaar sucht für ihren Termin noch einen DJ.

Viele DJs posten in die Kommentare, dass sie noch frei haben, einen Link zu ihrer Homepage, Facebookseite oder einen langen Text, wieso gerade „ER“ (ja es gibt auch weibliche DJs, aber ich nehme hier die männliche Anrede) DER Beste DJ für diese Hochzeit ist.

Aus Gesprächen mit vielen Brautpaaren (und eigenen Erfahrungen als DJ Koordinator in einer Diskothek) weiß ich, dass sie mit dem Angebot oft sehr überfordert sind.

Ich habe recherchiert und Umfragen bei DJs gemacht, wie viele über einen Post in den Kommentaren einen Job generieren konnten. Die Mehrzahl der Teilnehmer hat angegeben, dass sie keinen Job generieren konnten. Durch Empfehlung ehemaliger Kunden in den Kommentaren, konnten einige Aufträge generieren und nur zwei Teilnehmer konnten durch ein eigenes Posting einen bis zwei Aufträge generieren.

Ich möchte dir zwei Vorgehensweisen an die Hand geben, die ich aus früheren beruflichen Tätigkeiten bei einer großen Bank und aus dem Dialog-Marketing übernommen habe und erfolgreich auf mein DJ Business übernommen habe.

Beide Vorgehensweisen sind mit etwas Arbeitsaufwand verbunden. Ups, habe ich jetzt das böse Wort „Arbeit“ geschrieben? Du bist doch DJ geworden, weil Du nicht viel arbeiten möchtest, oder? Aber wer Erfolg haben möchte, sollte und muss bereit sein anders zu denken und auch mehr zu leisten als andere. Du kannst natürlich auch weiter den Link zu deiner Homepage posten. Aber, was unterscheidet dich dann von den anderen, die ihre Dienstleistung in die Kommentarfunktion posten?

Du wirst sehen, es kann sich für dich lohnen, wenn du so vorgehst, wie ich es häufig praktiziere bzw. praktiziert habe.

Vorgehensweise 1/ Per Telefon

  • Du gehst auf das Profil der Person, die einem DJ sucht.           Hier erfährst du schon einiges über die Person. Zum Beispiel in welchem Ort sie lebt.
  • Vielleicht ist die Telefonnummer hier bereits angegeben.
  • Wenn die Telefonnummer nicht angegeben ist, öffnest du Google bzw. KlickTel, Das Örtliche oder ähnliche Portale und suchst in dem Ort nach der Person. Findest du die Telefonnummer:
  • Rufst du die Person an.

Einige könnten jetzt hier aufschreien und sagen: „Kalt-Akquise am bzw. mit dem Telefon ist doch verboten!“

Hier handelt es sich nicht um telefonische Kalt-Akquise, da der Kunde ja öffentlich eine „Ausschreibung“ getätigt hat.

Wenn du die Telefondaten des Kunden herausgefunden hast, nimmst du dein Telefon in die Hand und rufst ihn an. Dies machst du auch nicht unvorbereitet. Es empfiehlt sich einen Gesprächsleitfaden zur Hand zu haben. Ich habe viele hundert Mails bekommen von DJs, die sich bei mir beworben haben. Die Ansprache bei vielen ließ wirklich zu wünschen übrig. Daher mein Ratschlag: Mach dir Gesprächsleitfaden!

Hier ein Vorschlag:

„Guten Tag Frau XY, mein Name ist Marko Holtwick. Ich bin Disc Jockey und ich habe in der Facebookgruppe XY ihre Suche nach einem DJ für Ihre Hochzeit gesehen.

Ich würde Ihnen gerne ein Angebot unterbreiten und Ihnen meine ausführlichen Unterlagen zukommen lassen.“

Ob du dein Infomaterial per Post oder Mail verschickst, das fragst du nach. Am besten ist natürlich eine Mail, da du dir dann auch noch das Porto sparst.

Der Vorteil dieser Vorgehensweise ist: Du hast den Kunden/in persönlich am Telefon. Du stichst aus den 150 Kommentaren hervor. Du zeigst dem Kunden, dass du wirklich Interesse hast.

Ich habe mit dieser Vorgehensweise guten Erfolg. Natürlich benötigst du gute Umgangsformen am Telefon und eine gewisse Überwindung, einen fremden Menschen anzurufen. Ich habe, durch meine langjährige Erfahrung im Dialogmarketing, eine geringe Hemmschwelle. Aber, wenn du das ein paar Mal so gemacht hat, dann kommt auch mit jedem Mal mehr Routine dazu. Dies ist kein Versprechen, dass es bei jedem Kunden und DJ funktioniert.

Falls du noch Fragen hast zu dieser Vorgehensweise hast, dann schreib mir doch einfach eine Mail an: markoholtwick@gmx.de