Was ich von meinem Sohn alles lernen kann

Beharrlichkeit

Ich finde es immer wieder erstaunlich, was ich von meinem sechs jährigen Sohn alles so lerne. Mein Kleiner ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man mit Hartnäckigkeit und Fragen sehr weit kommen kann.

Er fragte mich vor einigen Tagen, ob ich mit ihm in den Wald gehe, um Material für einen Bogen zu holen. Ich sagte ihm, dass wir das machen, wenn wir bei der Oma im Urlaub sind.

Wir waren kaum bei meiner Mutter angekommen, da fragte er das erste Mal, wann wir in den Wald gehen um einen Bogen zu bauen.

Erwachsene sind ja oft genervt, wenn Kinder viel Fragen. Mich hat es zwischenzeitlich auch ein wenig genervt, dass gebe ich zu. Meine Mutter und ich hatten uns einiges zu erzählen. Ich musste das Auto auspacken. Und immer wieder die Frage von meinem Sohn: „Papa, wann gehen wir endlich in den Wald?“

Was mich dabei wirklich beeindruckt hat. Er hat die Frage nicht genervt gestellt. Sondern mit einem Unterton, der mir sagen sollte: „Ich gebe nicht eher Ruhe, bis wir im Wald waren Papa.“

Ich kam natürlich nicht drum herum, mit ihm noch an unserem Ankunftstag in den Wald zu gehen und ihm den Bogen zu bauen.

Ich wünsche mir, dass ich in Vertriebs – und anderen Dingen manchmal die Geduld habe wie mein Sohn. Wenn er diese Beharrlichkeit beibehält, dann könnte er einmal ein sehr erfolgreicher Verkäufer werden. Denn ein Nein oder Jetzt nicht, schreckt den kleinen Mann nicht ab.

Wir sollten also nicht immer genervt von Kindern sein, sondern uns fragen: „Was kann ich von meinem/ dem Kind lernen?“

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